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Abgase in Linzer Luft: Experten drängen auf Sanierungsgebiet

LINZ. Belastung durch Stickoxide unter anderem bei der Luftmessstelle Römerberg haben Experten des Landes auf den Plan gerufen. Nach Feinstaub könnte Linz auch wegen dieser Beeinträchtigung zum Luftsanierungsgebiet werden. Die Wirtschaft fürchtet Auswirkungen bis hin zum Stopp für Betriebserweiterungen.

Vom Stadtzentrum bis zum Industriegebiet könnte Linz wegen der Belastung durch Stickoxide, hervorgerufen hauptsächlich durch Verkehr und Heizung, zum Luftsanierungsgebiet erklärt werden. Zumindest, wenn es nach Experten geht. Gemeinsam mit Politik und Wirtschaft ringen sie jetzt um eine Lösung.

„Es gibt den Vorschlag der Experten, Linz zum Luftsanierungsgebiet zu erklären“, bestätigt ein Insider im Gespräch mit den Oberösterreichischen Nachrichten. Ausgangspunkt sei – unter anderem – die Messstelle Römerberg, an der die Luftgüte gemessen werde.

Genau diese Messstelle ist jedoch auch stark unter Beschuss geraten: Nur 60 Meter vom Portal des Römerbergtunnels entfernt und direkt neben einem Parkplatz sei sie gelegen und deshalb am falschen Fleck, heißt es von Seiten der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Die fürchtet Auswirkungen auf den Industriestandort: „Falls es zu einem Luftsanierungsprogramm kommen sollte, müssten Maßnahmen gesetzt werden, die zu Erschwernissen für Betriebe und Menschen führen könnten, wie zum Beispiel die Errichtung von Umweltzonen oder den Stopp für Betriebserweiterungen“, so die Wirtschaftskammer in einer Stellungnahme.

„Linz hat große Fortschritte gemacht. Aber es gibt das Immissionsschutzgesetz-Luft, das vorschreibt, dass bei Grenzwertüberschreitungen weitere Maßnahmen gesetzt werden müssen“, sagt Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne). Es werde um den Hauptverursacher Verkehr gehen, man werde aber auch andere Quellen unter die Lupe nehmen. Was jedoch nicht kommen werde, seien „spektakuläre Einzelmaßnahmen“, so Anschober: „Erfahrungsgemäß verbessert man die Luft nur mit einer Menge an kleinen Maßnahmen.“

Eine Gefährdung der Wirtschaft sei aus seiner Sicht nicht gegeben. „Wir werden mit Augenmaß arbeiten. Wirtschaft und Industrie sind eingebunden“, so der Landesrat. Im Übrigen hätte die Industrie ihre Hausaufgaben gemacht. „Und keiner hat Interesse, den Standort Linz zu gefährden“, betont Anschober.

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zusätzlicher verkehr in linz · von sonne-licht (1171) · 26.07.2010 09:02 Uhr

wieso nicht wenn der verkehr auch in linz stehenbleibt!

in linz gibts doch keine luftprobleme ist doch nur ein mythos um arbeitspfründe zu sichern!

in jeder grösseren stadt stinkts und reduzierung kann nie durch einen mittelwert, jedem recht zu machen, gefunden werden!

mein vorschlag aussperrung des autoverkehrs
aus linz! autobahnen sperren, soll die wirtschaft den güterverkehr wieder
über bahntransport in linz sogar schifftransport möglich erledigen!

erspartes geld durch verschlingende unnütze parlamentsrunden und nicht entscheidungsträger in den ausbau von elektrofahrzeuge stecken!

zustellfahrzeuge nur elektrofahrzeuge kannst auch mieten!

naja sind meine zukunftsvisionen der stadt der zukunft!

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Luftmessstelle am falschen Platz.. · von alina08 (177) · 21.07.2010 16:37 Uhr

.. kritisiert die WKO. Wenn es nach der WKO geht, dann sollten die Luftmessstellen also anderwertig platziert werden, so wie die Messstelle, die vom ORF Zentrum weg in den Linzer Stadtpark hinter einer Werbetafel verlegt wurde. Also Empfehlung der WKO: Alle Messstellen möglichst weit weg vom Hauptverursacher Verkehr, weil sonst die Wirtschaft leiden tut.. und den Westring fordert die WKO natürlich auch, weil dann die Autos schneller durch die Stadt kommen (angeblich bis zu max. 6 Minuten zeitersparnis für ein paar Jahre). Ohne Westring bricht die Wirtschaft zusammen !!

Unterm Strich also: Mehr Autobahnen für mehr Industrie und die Luftmessstellen verstecken. KLAR! Die Arbeitnehmer werden immer mehr zu Pendlern, weil die Linzer Luft zur Stadtflucht führt. Für die Pendler benötigen wir dann mehr Strassen, u.s.w., u.s.w.: Beeindruckender Weitblick-Kompliment!!

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das argument ist ein anderes ! · von oblio (10433) · 21.07.2010 20:58 Uhr

wenn nämlich die messstellen nahe der verursacherstelle stehen, entstünde der eindruck, dass es überall belastungen gäbe !!
daher bringt man die messstellen dort an, wo wedr zu viel verkehr, noch zu wenig verkehr sein sollte !
dann glaubt man nämlich an einen mittelwert !!
von diesen werten, mehrmals am tag gelesen, wird abermals ein mittelwert, das tagesmittel, berechnet !!
jetzt kommt noch das wetter ins spiel!!
und alles ist in ordnung, wenn es genügend regnet !!
wenn es nicht genug geregnet hat, dann sind nicht die autofahrer sondern das wetter schuld an den hohen werten !!
eine unendlich geschichte halt, wo sich die katze in den schwanz beißt !!

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Artikel 21. Juli 2010 - 00:04 Uhr
Von Renate Schiesser
Bild vergrößern Abgase in Linzer Luft: Experten drängen auf Sanierungsgebiet

Verkehr wird in Linz zunehmend zum Problem: Stickoxide schlagen auf die Luftgüte. Jetzt ist Handlungsbedarf.  Bild: Volker Weihbold

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