Das Projekt läuft unter dem Titel „Aufwertung der südlichen Landstraße“ im Bereich zwischen Vereinshaus und dem künftigen Musiktheater auf der Blumau. Durchgeführt werden soll diese Aufwertung durch die Schaffung so genannter Begegnungszonen.
In diesen Zonen gibt es keine Gehsteige mehr. Fußgeher, Radfahrer und Autofahrer bewegen sich auf einer Ebene. Fahrbahn und Gehweg sind nicht voneinander getrennt, sondern auf gleichem Niveau. „Fußgeher haben dort Vorrang, dürfen aber Fahrzeuge nicht behindern“, sagt Vizebürgermeister Luger.
Die Höchstgeschwindigkeit in den Begegnungszonen ist mit 20 km/h begrenzt. Das Parken ist an gekennzeichneten Stellen erlaubt. In solche Zonen verwandelt wurden in Linz bereits die Kloster- und Herrenstraße. In der Herrenstraße führte das zu einer deutlichen Aufwertung und Belebung.
Auf der Landstraße sollen auch künftig Autos fahren dürfen. An der Westseite sollen aber verkehrsberuhigte Zonen entstehen. Weniger Verkehr soll ab 2012 durch die Langgasse fließen. Der Bereich vor der Landesbibliothek soll ebenfalls verkehrsberuhigt werden. „Da könnte man eventuell den Schillerpark erweitern“, sagt Vizebürgermeister Luger, der auch eine weitere Verkehrsberuhigung für die Seilerstätte bei den Krankenhäusern der Barmherzigen Schwestern und Brüder überlegt.
Durch die Umgestaltung des südlichen Bereichs erwarten die Verantwortlichen eine Aufwertung dieses Gebietes. Bereits 2007 wollte die Stadt einen Architektenwettbewerb für die Umgestaltung starten. „Wirtschaftskammer und City-Ring schlugen aber einen anderen Weg für die Umgestaltung vor“, sagt Vizebürgermeister Luger.
Mit Bürgern abstimmenDer Plan für die künftige Gestaltung soll den Geschäftsleuten und Bürgern nicht einfach vorgesetzt werden. Städtische Planer sollen mit externen Fachleuten ein Konzept entwickeln und dies mit den Bürgern abstimmen. Die Kosten können erst nach Vorliegen der Pläne beziffert werden. (gsto)
Um den südlichen Teil der Landstraße aufzuwerten, muss man nicht nur am Verkehr arbeiten, sondern dann sollen auch die diversen Handygeschäfter etc. weg!
"Fußgeher, Radfahrer und Autofahrer bewegen sich auf einer Ebene."
Tja und zwei vom drei werden vermehrt angefahren und getuotet habe ich das gefühl. War sicherlich a Autofahrer die diesem plan ausgedacht hat.
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