Anlässlich des bevorstehenden Muttertages hat die Linzer VP Alltag von und Hürden für berufstätige Mütter unter die Lupe genommen. Und kommt zu dem Schluss: Bei Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen und bei Krabbelstubenplätzen besteht noch großer Nachholbedarf, um Müttern den Zugang zum Berufsleben zu erleichtern.
So liege die durchschnittliche Betreuungsquote bei unter Dreijährigen in den Landeshauptstädten bei 13,3 Prozent – in Linz hätten nur neun Prozent oder 458 Kinder einen Krabbelstubenplatz. Würde Linz zu Krabbelstuben-Kaiser Innsbruck mit 25 Prozent Betreuungsquote aufschließen wollen, müssten 870 neue Plätze eingerichtet werden, so VP-Klubobmann Klaus Fürlinger.
Eine Argumentation, die der Sozialreferent, Vizebürgermeister Klaus Luger (SP), so nicht stehen lassen will: „Die Tiroler kommen nur auf diese hohe Quote, weil bei ihnen die Kinderspielgruppen eingerechnet werden, die bei uns über Pfarren laufen“, so Luger. Das wisse die VP. „Ein Städtevergleich der Kinderbetreuung müsste detailliert auf Unterschiede in den einzelnen Bundesländern eingehen“, sagt der Vizebürgermeister. In Innsbruck seien außerdem die Krabbelstubengruppen größer. Würde die Größe jener von Linzer Gruppen angepasst, würde der Versorgungsgrad in Innsbruck um 20 Prozent sinken.
„Vergleich nicht möglich“
Die Linzer VP verfälsche bewusst das Bild. Spätestens seit der vergangenen Sitzung des Sozialausschusses müsste der VP klar sein, dass die Städte nicht verglichen werden könnten. Ein Experte hätte erläutert, wo die Unterschiede lägen. Aber auch der Vizebürgermeister sieht bei den Krabbelstuben Potenzial. Sie sollten vor allem über das gesamte Stadtgebiet verteilt sein. (res)
Es mag zwar altmodisch und konservativ klingen – Trotzdem denke ich sollte sich die Politik auch darum kümmern, dass Frauen zumindest in den ersten Jahren bei Ihren Babys bleiben können und nicht nur um deren Abschiebeplätze.
Aus Angst vor Polizei von Balkon gesprungen
Eurokrise bringt Credit Suisse ins Straucheln
Real vor Barca umsatzstärkster Club Europas
Sparpaket: Länder steuern 5,2 Milliarden Euro bei