Klang- und virtuelle Bildwelten erschlossen sich dem mehr als zahlreichen, mit 3-D-Brille ausgestatteten Publikum im Deep Space des AEC Linz: Zu einem Blockflötensolo rollte die Erde den Besuchern zu Füßen, plastisch zum Angreifen nah. Ein Duo von Klavier und Violine erschloss meditative Klang-räume, ein Hackbrett harmoniert mit den Sternen ebenso wie mit bodenständiger Volksmusik.
Spannend gestaltet war das vielseitige Programm, auf dem sich Werke von Arvo Pärt, Marin Marais oder Karlheinz Stockhausen ebenso fanden wie Selbstkomponiertes, unter anderem von Marco Palewicz, Projektleiter und Lehrer an der Musikschule der Stadt Linz, der akustische Klänge mit elektronischen mischte oder sie teils live zu einem ganz speziellen Hörerlebnis verfremdete. Beginnend bei der Erde führte die Reise hinaus in die Weiten des Alls, in faszinierenden Bildern, entstanden auf der Grundlage sämtlicher Daten über das Universum. Viel Applaus für ein beeindruckendes Erlebnis, das schon bald seine Fortsetzung finden könnte: Unter dem Titel „Deep Space Live“ ist eine künftige Veranstaltungsreihe im Ars Electronica Center angedacht. Bereits am Donnerstag, 6. Mai, führt Dietmar Hager unter dem Titel „Der Mensch im Kosmos – unser Ursprung und Platz im Universum“ im Deep Space mit dreidimensionalen Bildern durch das Universum (Eintritt zwei Euro).
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