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Nun droht ein Gutachterstreit um die Eisenbahnbrücke

LINZ. Nur noch bis Ende 2012 darf die Linzer Eisenbahnbrücke benützt werden, besagt ein Gutachten der ÖBB. Verkehrspolitiker drängen nun auf einen Neubau. Doch die Denkmalschützer wollen das Gutachten nicht einfach akzeptieren.

Die 110 Jahre alte Eisenbahnbrücke ist durch Streusalz stark beschädigt und darf bis 2012 nur unter der Voraussetzung benützt werden, dass sie saniert wird. So steht es in dem von den ÖBB in Auftrag gegebenen Gutachten von Professor Josef Fink von der Technischen Universität Wien.

Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger und der Linzer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger (beide SP) fordern nun die Aufhebung des Denkmalschutzes der im Jahr 1900 eröffneten Brücke und einen Neubau.

Eigentümer der Brücke sind die ÖBB. Darum müsste das Verkehrsunternehmen, so die beiden Verkehrspolitiker, die Entlassung der Brücke aus dem Denkmalschutz beantragen.

Linz brauche „eine funktionsfähige Eisenbahnbrücke wie einen Bissen Brot“, sagt Vizebürgermeister Luger: „Ich ersuche deshalb die Verantwortlichen des Bundesdenkmalamtes, den Weg für den dringend benötigten Neubau frei zu geben.“

Das Bundesdenkmalamt lässt vorerst aber das Gutachten der ÖBB überprüfen. „Wir haben einen internationalen Gutachter beauftragt. Das Ergebnis wird im Juni vorliegen“, sagt Landeskonservator Wilfied Lipp, Leiter des Bundesdenkmalamtes in Oberösterreich.

Das von den ÖBB in Auftrag gegebene Gutachten sehe er zunächst als neutralen Befund, sagt Lipp: „Es stellt sich aber die Frage, welche Schlüsse der Gutachter daraus zieht, wie er die Fakten interpretiert.“

Erhaltung möglich?

Das Bundesdenkmalamt lasse nun diese Interpretation überprüfen, ob die Brücke repariert oder ob sie nicht mehr saniert werden kann. „Ich gehe davon aus, dass die Brücke saniert werden kann. Bevor wir entscheiden, müssen wir aber unser Gutachten abwarten“, sagt Denkmalschutz-Chef Lipp.

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was heißt brauchen wie einen bissen Brot? · von bert5018 (118) · 10.04.2010 23:09 Uhr

in Wien gibts auch nicht wirklich mehr Donaubrücken also wird Linz mit drei auch auskommen. Der ganze Morgenstau und Abendstau auf der Niebelungenbrücke resultiert ja nur daher weil es zwischen Puchenau und der Vöstbrücke keine Verbindung gibt - daher muß zuerst der Tunnel in Urfahr gebaut werden. Und die Strssenbahnlinie 3 soll nach der Niebelungenbrücke entlang der Unteren Donaulände weiter geführt werden... das hab ich ja schon mehrmals geschrieben!!!

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um was gehts wirklich! · von sonne-licht (1171) · 10.04.2010 10:10 Uhr

gutachter und sogenannte experten und denkmalschützer wollen sich ihr scheibchen
vom kuchen der zu verteilen ist abschneiden!

da gehts niemanden wirklich um eine anbindung sondern um anbiederung!

wann endlich einmal einigkeit im stadtparlament herrschen würde und nicht jeder seine bauherren und pseudogutachter unter sich sitzen hätte die schon geifern nach aufträgen wär schon längst ein konzept vorgelegt worden!

für öffentliche gutachten kein geld mehr verschleudern nur die tatsächlichen arbeiten bezahlen, da würden viele buaherren und gutachter ihr wahres gesicht zeigen und firmen die wirklich arbeiten und leistung erbringen würden endlich
zum zuge kommen!

jedoch nur meine meinung! solange jede seiner partei nur eigennutz vorschiebt wird die eisenbahnbrücke zsamfallen, ist auch gut so dann hat sich das problem von selber erledigt, hoffentlich kommt dabei niemand körperlich zu schaden!

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Zweibrückenstadt... · von zar (2700) · 10.04.2010 09:51 Uhr

Reden Politiker nicht von der 4. Linzer Donaubrücke?
Aber ganze Männer machen halbe-halbe!

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Artikel 09. April 2010 - 00:04 Uhr
Von Erhard Gstöttner
Bild vergrößern Nun droht ein Gutachterstreit um die Zukunft der Eisenbahnbrücke

Nur noch bis Ende 2012 dürfe die Eisenbahnbrücke benutzt werden, besagt ein von den ÖBB in Auftrag gegebenes Gutachten.  Bild: Volker Weihbold

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