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Westring-Bau könnte Schäden an neuer Bruckner-Uni verursachen

LINZ. In vier Jahren wird die Bruckner-Uni in den Neubau am Pöstlingberg übersiedeln. Doch das neue Haus könnte schon kurz darauf erste Schäden davontragen: Die Asfinag kann wegen des Baus des Westring-Nordtunnels Gebäudeschäden nicht ausschließen.

„Die Gefahr von Gebäudeschäden infolge von Sprengarbeiten ist bei 20 Metern Abstand je Gebäudeklasse gegeben. Auch wenn die Universität als robustes Massivbauwerk errichtet wird, können Putzrisse und andere kosmetische Schäden auftreten.“ Das stellt die Asfinag in einem Gutachten, das den OÖN vorliegt, fest.

Die neue Bruckner-Uni soll ab Dezember um 35,2 Millionen Euro auf den Hagen-Gründen am Pöstlingberg errichtet werden. Direkt darunter könnte, wenn der Nordabschnitt des Westrings realisiert wird, der 2,8 Kilometer lange Nordtunnel durch den Pöstlingberg führen. Das könnte Auswirkungen auf die neue Uni haben, die ab 2014 in Vollbetrieb gehen soll. Der Autobahnbetreiber empfiehlt daher „dringend“, einen erschütterungstechnischen Gutachter bei den Planungen einzubeziehen. Außerdem werden Setzungen im Millimeterbereich und geringe Schiefstellungen des Gebäudes erwartet.

Pia Goldmann, die für das Land den Bau der Bruckner-Uni begleitet, will die Ratschläge der Asfinag ernst nehmen. Es gebe zwar noch keinen Gutachter, sagt sie: „Aber wir werden nach Ostern Gespräche mit der Asfinag führen. Jetzt ist der beste Zeitpunkt.“ Dann werde sich herausstellen, ob ein Gutachter notwendig ist. Bisher habe man keine Auskünfte über die Trassenführung.

Für Gerda Lenger von den Grünen, die sich gegen den Westring aussprechen, ist das Gutachten ein neuer Beweis, dass die geplante Autobahn die Lebensqualität in Linz zerstöre. „Wenn sogar Schäden an einem neuen Gebäude zu erwarten sind, dann erst recht an bereits bestehenden Häusern“, sagt sie. Lenger fordert daher nicht nur einen Gutachter für die Bruckner-Uni, sondern auch für sämtliche vom Westring betroffenen Gebäude.

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also ganz verstehe · von jessas (609) · 08.04.2010 18:00 Uhr

ich den artikel nicht hier.

die trassenplanung des westrings ist um einiges älter als die grundstücksentscheidung der neuen bruckneruni.
ergo: wieso wollen sich plötzlich die betreiber der bruckneruni aufregen ????????

zu Feinstaubbelastungen:

aufwachen ! die filter die es derzeit gibt sind von höchster qualität und werden sogar von einem oö unternehmen gefertigt.
also ich wundere mich welch quatsch hier verbreitet wird.......

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und noch 1 cm weiterdenken .. · von konkel (1610) · 07.04.2010 06:51 Uhr

an der S10 wird gebaut und wo bitte ist der Bau der Ostumfahrung ? Die ist ja noch in Überlegungsphase, d.h. vor 2040 passiert da gar nix !
Und bis dahin rollt der Feinstaub durch Linz, unabhängig vom Westring !

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Feinstaub ist hausgemacht · von orinoco (1203) · 08.04.2010 13:02 Uhr

Die Feinstaubproblematik ist durch den ständig wachsenden Pendlerverkehr absolut hausgemacht. Dazu trägt der Transitverkehr kaum etwas bei. Man muß an den Pendlerströmen vor allem vom/ins Mühlviertel ansetzen und die Pendler weg vom eigenen PKW in öffentliche Verkehrsmittel mit P+R-Systemen bringen. Dazu muß der öffentliche Verkehr aber noch stark ausgebaut werden. Die Geldmittel für den Westring wären 100x besser im Ausbau der Öffis aufgehoben. Auch bezüglich CO2-Problematik.

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Artikel 06. April 2010 - 00:04 Uhr
Von Herbert Schorn
Bild vergrößern Westring-Bau könnte Schäden an neuer Bruckner-Uni verursachen

Die Bruckner-Uni bildet Musiker, Schauspieler und Tänzer aus. Das geplante neue Heim könnte bald wieder Risse aufweisen.  Bild: Martina Wagner

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