„Viele Förderungen, die der frühere Wohnbaulandesrat Kepplinger zusagte, hat der neue Wohnbaulandesrat Haimbuchner zurückgestellt“, sagt Luger.
Die städtische Linzer GWG, wo Luger seit vergangenem Herbst Aufsichtsratschef ist, könnte sofort mit dem Bau von 56 Wohnungen beginnen. „Derzeit liegen allerdings nur 28 Förderzusagen vor“, sagt Luger.
28 oder 56 Förderungen?
Das stimme nicht, sagt hingegen Gert Bachmann, der Sprecher von Landesrat Manfred Haimbuchner (FP). Seit Montag dieser Woche gebe es für die GWG die Förderzusage für die weiteren 28 Wohnungen. „Bei der Aufsichtsratssitzung der GWG gestern Vormittag wusste allerdings niemand etwas davon“, sagt wiederum Luger.
Benachteiligt werde aber nicht nur die GWG, auch anderen Wohnbauträgern sei die Förderung für Linzer Vorhaben gekürzt worden, kritisiert Luger: „Die Wohnbaufördermittel werden von den Städten auf das Land verteilt.“
„Es gibt keine Benachteiligung von Linz“, sagt hingegen der Sprecher von Landesrat Haimbuchner. Im vergangenen Jahr habe das Land in der Stadt Linz den Bau von 482 Wohnungen gefördert. „Heuer werden es 479 sein“, sagt der Haimbuchner-Sprecher.
Kein Sonderprogramm?
„Eigentlich sollte es heuer Förderungen für rund 800 Wohnungen in Linz geben. Denn im Sonderwohnbauprogramm war die Förderung für den Bau von 300 zusätzlichen Wohnungen vorgesehen“, erwidert der Linzer Vizebürgermeister Luger.
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