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Diskussionen um neuen Linzer Kulturchef – Dobusch: „Nonsens“

LINZ. Keine Frau, stattdessen wird ein Beamter des VP-dominierten Landes neuer Kulturdirektor der Stadt Linz – das hat in der Politik- und Kulturszene von Linz heiße Diskussionen ausgelöst.

4 Kommentare 23. März 2010 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
oskarm (205)
23.03.2010 20:56 Uhr
Stieber ist keine Frau

Vorbehaltlich dessen, dass Schobesberger und Zendron nicht sinnverändernd verkürzt zitiert wurden: Ich verstehe deren Ärger darüber, dass neuerlich eine wichtige Position männlich besetzt wurde. Da Stieber wenigstens fachlich einwandfrei ist, bleibt für mich nur eine Frage über: War Stieber der beste aller KandidatInnen oder gab es ihm gleichwertige Bewerberinnen? Träfe Letzteres zu, dann sollte dies auch deutlich gesagt werden. Und was die Angst vor dem kulturpolitisch verlängerten Arm des Landes in Gestalt des Julius stieber anlangt, so wüsste ich gerne, was Eva Schobesberger mit Stieber als Kulturdirektor befürchtet. Dass LinzKultur zur Dependance der Landeskulturdirektion wird? Mich nervt das
Ratespiel: was wird Stieber wohl anrichten?
Und: so toll ist die Kulturpolitik in Linz
im Vergleich zum Land auch nicht, dass ich
jetzt Angst vor einem hätte, der von einer
Einrichtung kommt, wo z.B. die Literaturförderung besser angeschrieben ist als bei der Stadt.

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observer (1731)
23.03.2010 14:34 Uhr
Der oder die Beste soll zum Zug kommen,

unabhängig vom Geschlecht. Offenbar gibt es Emanzen, für die nur wichtig ist, dass es eine Frau ist - alles andere ist zweitrangig. Solchenen würde ich raten sich im Bedarfsfall unbedingt von einer Frau behandeln der operieren zu lassen, selbst wenn die nicht so gut wie ein Mann sein sollte. Fällt mir dazu übrigens noch ein passender Witz ein. Eine Emanze besucht eine Kunstaustelllung. Danach wird sie gefragt, wie ihr die Bilder gefallen haben.
"Ach, einfallslos, flach, nichtssagend...typisch männlich halt!" Darauf der Fragesteller: "Aber das hat ja gar kein Mann gemalt, sondern die Frau XYZ, nur geht das aus der Signatur nicht hervor.
Darauf die Emanze: "Eigentlich sind die Bilder sehr fantasievoll, einfühlsam und brilliant in der Technik ! Typisch weiblich eben. Ich hoffe, dass man diese hervorragende Künstlerin auch finanziell dementsprechend unterstützt, damit sie in dem chauvinistisch männlichen Kunstmafia betrieb nicht weiter diskriminiert wird.

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Robson (82)
23.03.2010 10:59 Uhr
Diskriminierung?!

Da gibt es einen Bewerber, dessen fachliche Kompetenz anscheinend selbst bei seinen Kritikern unbestritten ist und dann soll der einzig und allein aufgrund seines Geschlechts den Job nicht bekommen?!
Ist das nicht Diskriminierung aufgrund des Geschlechts?!

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mausfanger (18420)
23.03.2010 21:19 Uhr
ja kann der sich ...

nicht einer geschlechtsumwandlung unterziehen ?

dann wären doch alle zufrieden, oder gilt das nicht ???

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