Es fehlen sowohl Pflegehelfer/innen als auch Altenfachbetreuer/innen und vor allem diplomiertes Pflegepersonal. „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Herbst das ganze Pflegeheim in Betrieb nehmen können. Denn dann kommen die neuen Absolventinnen und Absolventen der Krankenpflegeschulen auf den Arbeitsmarkt“, sagt die Linzer Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal (SP), die Aufsichtsratschefin der städtischen Linzer Seniorenheime: „Wir werben ständig um Pflegepersonal, schreiben laufend Posten aus.“
Vollbetrieb im Herbst?
Eine Garantie, dass im kommenden Herbst genug Personal für das neue Heim in Pichling zur Verfügung steht, gibt es aber nicht. Denn von den jungen Krankenschwestern und Krankenpflegern will fast niemand in Altenheimen arbeiten.
Die jungen Fachkräfte möchten lieber Menschen in Spitälern gesund pflegen als alte Menschen in Seniorenheimen in deren letzten Jahren vor dem Tod zu betreuen, berichten Kenner der Szene.
Für die Arbeit in den Seniorenheimen seien eher diplomierte Fachkräfte im mittleren Alter und Wiedereinsteigerinnen ins Berufsleben zu bekommen, sagt Vizebürgermeisterin Dolezal.
Derzeit betreibt die Stadt Linz acht Seniorenpflegeheime, in denen 1218 Menschen betreut werden können. Zudem gibt es sieben private Pflegeheime für Senioren. Diese privaten Einrichtungen bieten Platz für 825 Menschen.
Auch betreubare Wohnungen
Das Seniorenheim in Pichling ist das neunte städtische Pflegeheim in Linz. Neben diesem Altersheim baut die städtische Wohnungsgesellschaft GWG derzeit 25 betreubare Wohnungen, die voraussichtlich im August fertig sind.
Mittlerweile wird die Planung des nächsten städtischen Heims vorbereitet. In der Liebigstraße im Franckviertel entsteht bis 2015 ein Heim für 120 Senioren.
Ein Mangel an Personal weist auf schlechte Bedingungen .
Altenpfleger wären ähnlich Lehrern einzustufen .
30 Stundenwoche und mehr Urlaub .
Eventuell auch besserer Gehalt . ... Damit wird Personalmangel behoben .
dass zu wenig personal da ist...die zugangsvoraussetzungen sind einfach ein wahnsinn. 17 bzw. 18 jahre, 10. schulstufe, ansonsten keine chance eine ausbildung als dipl.pflegepersonal zu bekommen. meine tochter ist jetzt grad wieder auf der suche nach einer möglichkeit 1 jahr zu überbrücken. freiwilliges soziales jahr macht sie jetzt. zur aufnahme scheitert es, weil ihr die 10. schulstufe fehlt. vielleicht sollte hier einiges neu überdacht werden.möglichkeit wäre auch, eine lehre zu machen..nur die wahrscheinlichkeit von einem beruf, wo man etwas verdient hat auf 180 euro ca. zurückzusteigen machen die wenigsten
ist eine sehr anstrengende tätigkeit (habe ein familienmitglied in so einem beruf)
körperlich und psychisch (immer mehr demente pflegebürftige) enorm fordernde tätigkeit
lange arbeitstage
und wenig gehalt (ohne nachtdienste kaum euro 1.500,-)
und auch die ausstattung in den heimen (chronischer geldmangel) und die zeit für die zu pflegenden ist keinesfalls ausreichend vorhanden.
aber um solche mißstände (keine übertreibung) kümmert sich halt so gut wie niemand.
wir (jahrgänge ab mitteder 50-iger jahre) werden unser blaues wunder erleben, wenn wir pflege benötigen.
wir können uns dann nach asien "auslagern" ... aber vielleicht nicht die schlechteste idee (gut ausgebildete und bemühte pflegerInnen) angenehmes klima und sehr kostengünstig.
aber familien-besuch werden wir für den rest unseres lebens keinen mehr bekommen !
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