In den vergangenen Jahren wurden an mehreren Spitälern Remobilisierungabteilungen und Stationen für Palliativmedizin zur Betreuung unheilbar kranker Menschen eingerichtet. Doch die Nachfrage ist noch immer größer als das Angebot.
Im Linzer AKH sind nun solche Abteilungen geplant. Zur Remobilisierung und Nachbetreuung von Patienten ist eine Abteilung mit 20 bis 30 Plätzen geplant, zusätzlich zur bestehenden Station für Akutgeriatrie mit Platz für 22 Menschen.
Entstehen werden die beiden zusätzlichen Einrichtungen im Bau E, dem ältesten Trakt des AKH. Derzeit sind dort Teile der Verwaltung und die Abteilung für Hauterkrankungen untergebracht. Für die Verwaltung wird ein Neubau am Ort der ehemaligen Blutbank auf dem Areal des AKH gebaut.
Eigentlich sollte die ehemalige Blutzentrale als Verwaltungsgebäude des AKH dienen. „Doch die Statik des Baus war so schlecht, dass wir abreißen mussten“, sagt die für das AKH zuständige Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal (SP).
Auch neue Apotheke geplant
Bis 2012 sollen der Neubau und die neuen Abteilungen im alten Bau E fertig sein. „Und die Hautabteilung im Bau wird generalsaniert“, sagt Vizebürgermeisterin Dolezal. Die Kosten für Umbau und Sanierung von Bau E werden elf bis 14 Millionen Euro betragen.
Ebenfalls neu gebaut wird die Apotheke des AKH. „Für diesen Zweck wird das Zentrallabor aufgestockt“, sagt Heinz Brock, der medizinische Leiter des Allgemeinen Krankenhauses. Die neue Apotheke wird voraussichtlich 8,35 Millionen Euro kosten.
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