Es begann vor sechs Jahren: Laura aus St. Marien (Bezirk Linz-Land) besuchte mit ihrem Vater ein Match der Black Wings. Seither ist das Mädchen Feuer und Flamme für den schnellsten Mannschaftssport der Welt. „Es taugt mir, in einem Team gemeinsam etwas zu erreichen“, sagt die Schülerin des Linzer Fadinger-Gymnasiums, wo sie gemeinsam mit zwei weiteren Eishockey-Nachwuchsspielern die 1A-Klasse besucht.
Bayerisches Vorbild
Das bevorstehende Wochenende wird das spannendste in Lauras bisheriger Sportlerlaufbahn. Denn in Linz wird das Finale der U13-Meisterschaft ausgetragen. Laura ist mit zwei weiteren Teamkollegen dafür verantwortlich, dass die Gegner keinen Puck ins Tor der Juniorwings befördern.
Ein Mädchen unter lauter (harten) Burschen, ist es schwierig, sich da zu behaupten? „Nein, ich bin das gewöhnt“, sagt Laura. Sie kann auch durchaus ein wildes Mädchen sein: „Aber nicht immer.“
Sie möchte möglichst lange mit ihren männlichen Kollegen spielen. So wie ihr Eishockey-Vorbild: „Viona Harrer von den Erding Gladiators, die in der Bayern-Liga spielen.“ Viona Harrer ist nicht nur Vorbild, sondern auch Lehrerin von Laura, im Sommer in der Eishockey-Torhüterschule in Garmisch-Partenkirchen in Bayern.
Während der Saison trainiert Laura drei Mal wöchentlich. Und am Wochenende geht’s zu den Spielen. Ohne tatkräftige Hilfe der Eltern wäre das nicht möglich.
„Ich bin eigentlich immer dabei“, sagt Lauras Vater Jürgen Kernegger, der bei der Hobby-Eishockeymannschaft Tornados Linz das Tor hütet. Gemeinsam mit einem Kollegen organisiert Kernegger derzeit das internationale „Stahlpokal“-Turnier von Hobbyteams, das am Wochenende vor Ostern in Linz stattfindet.
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