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165.621 Stunden ohne Bezahlung im Einsatz für das Rote Kreuz

URFAHR-UMGEBUNG. Kaum eine Zahl, die 2009 nicht gestiegen ist – das ergibt die Bilanz des Roten Kreuzes Urfahr-Umgebung. Viele Einsätze, durchgeführt von vielen Ehrenamtlichen, zeigen, wie wichtig die Organisation im Bezirk ist.

165.621 Stunden wurden 2009 im Roten Kreuz Urfahr-Umgebung freiwillig geleistet. Diese Zahl freut sowohl Bezirksstellenleiter Paul Gruber, als auch Geschäftsführer Gerald Roth: „Das soziale System im Bezirk funktioniert.“ Die Einsatzstunden verteilen sich auf verschiedene Dienste, von denen der Bereich „Soziale Dienste“ am stärksten stieg. Dazu zählt etwa das Essen auf Rädern.

„2008 haben wir 31.570 Portionen ausgeliefert, 2009 waren es 40.467“, sagt Roth. In 16 der 27 Gemeinden im Bezirk wird Essen auf Rädern angeboten. „Dabei geht es nicht nur um das Versorgen mit Essen, sondern auch um den sozialen Kontakt“, betont Paul Gruber. Geleistet werden könne dies nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern: „Sonst wäre Essen auf Rädern unfinanzierbar.“

22.764 Transporte

Auch im Kernbereich der Arbeit des Roten Kreuzes hat es neuerlich eine Steigerung gegeben: 22.764 Rettungs- und Krankentransporte wurden gefahren. „Diese Einsätze sind oft sehr belastend. Deshalb schätzen wir den Einsatz der Freiwilligen besonders, die viel an Engagement zeigen“, sagt Gruber. Um ideal auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, wurden auch drei Großübungen im Bezirk abgehalten – von der Explosion über den Großbrand bis zum Sturmeinsatz. „Diese Übungen sind auch wichtig für die Verbesserung der Koordination zwischen den Einsatzorganisationen“, betont Roth.

Besonders stolz ist man auf die Jugendarbeit im Bezirk. 122 Jugendrotkreuz-Mitarbeiter nehmen an Bewerben teil und lassen sich zum Ersthelfer ausbilden. „So lernen die jungen Menschen, dass es sinnvoll ist, sich für andere ehrenamtlich einzusetzen“, sagt Gruber. (eiba)

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Artikel 11. März 2010 - 00:04 Uhr
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