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Problemzone in Uni-Viertel wird nach langem Tauziehen verbaut

LINZ. 15 Jahre lang wurde um die Verbauung eines Grundstücks an der Kreuzung Freistädter / Johann-Wilhelm-Klein-Straße in Linz-Urfahr gerungen. Noch länger dauerte eine Lösung für das benachbarte Färberböck-Grundstück.

Morgen, Donnerstag, beschließt der Gemeinderat den Bebauungsplan für das Preining-Grundstück und das Färberböck-Areal im Linzer Stadtteil Dornach in der Nähe der Kepler-Universität.

Auf dem Preining-Grundstück wird die städtische Wohnungsgesellschaft GWG bauen. Der bis zu sieben Geschoße hohe Baukörper ist entlang der Straße angeordnet. Die 56 Wohnungen sind durch straßenseitige Laubengänge erschlossen. Diese Erschließung soll die Wohnanlage vom Straßenlärm abschirmen. An der Hofseite haben die Wohnungen Loggien.

Planer des Projekts ist der Linzer Architekt Jörg Stögmüller. Der Gestaltungsbeirat hat den Plan positiv berurteilt.

Um eine Verbauung des Preining-Grundstücks hatte es lange Auseinandersetzungen gegeben, da eine zu hohe Lärmbelastung befürchtet worden war. Bewohner der benachbarten Biesenfeld-Wohnanlage befürchteten zudem, dass große Geschäfte mit entsprechendem Verkehrsaufkommen angesiedelt würden.

Auch für das benachbarte Grundstück des Altwarenhändlers Färberböck gibt es ein Wohnbauprojekt. Der Gestaltungsbeirat hat den Plan eines Bauunternehmers aus Langenstein (Bezirk Perg) begutachtet. Um eine Absiedlung des Altwarenhändlers Färberböck wurde rund 25 Jahre gerungen. (gsto)

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Artikel 10. März 2010 - 00:04 Uhr
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