Wie berichtet, lag laut Polizei in beiden Fällen die Ursache bei den Lenkern. „Statistiken zeigen, dass gerade Einheimische oft von solchen Unfällen betroffen sind, obwohl man glauben könnte, dass sie die Situation besonders gut kennen“, sagt Menzl. Der Grund: Fehlverhalten und falsche Hausgebräuche, die sich oft über Jahre einschleichen. „Doch irgendwann werden diese routinemäßigen Fehler nach dem Lotterieprinzip schlagend.“
Es passiere auch immer wieder, dass Autofahrer noch schnell Eisenbahnkreuzungen queren, um möglichst rasch die Gefahrenzone zu passieren: „Das ist natürlich eine völlig unlogische Überlegung. Denn es bleibt keine Zeit, um die Situation zu beobachten.“
Trotzdem gelten die heimischen Eisenbahnkreuzungen im Vergleich zu anderen Straßenverkehrsbereichen als sicher, so der Experte. „Es gibt kaum noch Unfallhäufungspunkte bei Zugquerungen. Die Kreuzungen sind auf einem sehr hohen Sicherheitsstandard. Welche Gefahrenstelle sonst wird vorher dreimal alle 80 Meter angekündigt?“
Doch zu hohe Sicherheitsvorkehrungen haben auch Nachteile, sagt Menzl und spricht damit das Phänomen der Risiko-Verschiebung an. „Wird eine Kreuzung mit einem Schranken ausgestattet, ist das Gefahrenpotenzial punktuell zwar verringert. Aber es gibt weniger Kreuzungen, an denen man den Umgang mit technisch ungesicherten Kreuzungen üben kann. Das erhöht das Risiko bei allen anderen.“
Ich kenne mittlerweile kaum noch jemanden, der nicht versucht, noch schnell über die Kreuzung zu kommen. Nicht nur bei den besagten Eisenbahnkreuzungen kann dies gefährlich sein, sondern auch bei allen anderen "normalen" Kreuzungen. Wie oft bin ich schon Zeuge geworden, daß jemand noch schnell bei "Rosa" über die Kreuzung fährt, nur um dann - speziell wenn es sich morgens oder abends staut - mitten auf der Kreuzung stehen bleiben zu müssen, weil das Stauende schon sehr lange ist. Natürlich blockiert dieser "keine Zeit habende" Zeitgenosse für die anderen die Kreuzung. So geschehen bspw. bei der Kreuzung Linke Brückenstraße/Freistädterstraße oder Linke Brückenstraße/Reindlstraße. Diese sind aber nur beispielshaft, geben tut es diese Situation fast überall. Solchen Mitbürgern sei einfach empfohlen: Schaut, ob ihr die Kreuzung mit dem Auto´queren könnt, ohne dann den Gegenverkehr zu blockieren (oder im aktuellen Fall für den Zug eine Gefahr zu sein und umgekehrt).
Wer nicht in der Lage ist, sich nach links und rechts zu vergewissern, dass kein Zug kommt, sollte schleunigst seinen Führerschein abgeben. Immerhin steht er vor demselben Problem an jedem Zebrastreifen.
Vermutlich ist er aber dazu auch geistig nicht mehr in der Lage, da hilft nur mehr ein: Führerscheinentzug!
könnte es sein dass der durchschnittliche autofahrer schlicht und einfach zu blöde ist...
wer bei rot in eine kreuzung einfährt muss auch mit kleinen komplikationen rechnen...
wer viel fährt merkt dass bei vielen ampeln anscheinend bei allen fahrtrichtungen grün gezeigt wird.......
SSKM!
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