„Zwei Jahre lang hatte dieses Thema Zündstoff in der Gemeinde“, sagt Hagenbergs Bürgermeisterin Kathrin Kühtreiber (VP). Mit viel Information und Diskussion wurde nun eine Lösung gefunden.
Der dringend benötigte Ausbau des Institutes wird im Schlosspark in der Nähe des Teiches erfolgen. Das 900 Quadratmeter-Gebäude wird als Glasbau ausgeführt. „Der Eiskeller bleibt bestehen“, sagt Kühtreiber über eine der Befürchtungen.
Unverbaut lassen
In einem nächsten Schritt will Kühtreiber das Thema Hauswiese angehen. Die Hauswiese liegt unterhalb des Schlosses und soll, geht es nach den Wünschen des Schlossvereins, als Teil des Schloss-Ensembles unverbaut und ungenutzt bleiben.
„In einem professionellen Prozess“ will Kühtreiber gemeinsam mit den Hagenbergern erarbeiten, was aus der Hauswiese werden könnte. „Die Hauswiese soll ein Zentrum werden. Man darf das Thema nicht losgelöst vom örtlichen Entwicklungskonzept sehen“, so die Bürgermeisterin: „Die Wiese hat eine Symbolik. Eine der Grundvoraussetzungen ist natürlich, dass keine hohen Gebäude errichtet werden.“
Sie möchte die Fläche „gestalten und nicht verbauen“. Der Plan, ein Hotel in Schlossnähe oder auf der Hauswiese zu bauen, „ist vom Tisch“, wie Kühtreiber betont. Wenn, dann würde ein Hotel in der Nähe des Softwareparks seinen Standort finden.
Zentrum & Nahversorger
In einem professionell begleiteten Prozess sollen die Pläne und Ideen für die Gestaltung der Hauswiese nun diskutiert werden. Außerdem will Kühtreiber das Thema Nahversorgung angehen: „Das hängt alles zusammen.“
Dass sich in Sachen Ortsentwicklung in Hagenberg noch einiges tun wird, steht für die Bürgermeisterin außer Frage. „Im Norden Hagenbergs sind Wohnungen geplant, dort könnten sich bis zu 600 Menschen ansiedeln. Das muss man bei allen Plänen im Auge haben.“
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