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3 Fragen an... Vize-Rektor Rainer Zendron

Der Vize-Rektor der Linzer Kunst-Uni, Rainer Zendron, ist einer der Begründer der Bürgerinitiative gegen die geplante Linzer Stadtwache.

OÖN: Herr Zendron, was haben Sie gegen die Stadtwache?

Zendron: Ich glaube, dass die Stadtwache mitten in der Krise, wenn die Arbeitslosigkeit jeden Monat Rekordzahlen erreicht, nicht das geeignete Mittel ist, sozialen Ausgleich in der Stadt herzustellen. Sie wird unterschiedliche Gruppen wie Obdachlose, Jugendliche, Hundebesitzer auseinanderdividieren. Die Leute werden dadurch eher verunsicherter und die Konflikte größer.

OÖN: Was ist Ihr Rezept?

Zendron: Es wäre wesentlich besser, um dasselbe Geld Sozialarbeiter anzustellen, die dafür ausgebildet sind, Konflikte zu regeln, und mehr Reinigungspersonal bei Jugendtreffs.

OÖN: In Innsbruck versucht die Ordnungswache die Gesetze zu erklären, statt zu strafen. Kein Vorbild für Linz?

Zendron: Wenn man sozialen Ausgleich als Ziel hat, dann verstehe ich nicht, warum man nicht gleich Streetworker anstellt.

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@Ordnung und Sauberkeit ... · von haspe1 (4037) · 03.03.2010 16:32 Uhr

"Rücksichtnahme auf die anderen" gehört auch zu diesen Werten, die schwinden. Wird ersetzt durch: "Ich mache, was mir gefällt, und wenn es Dir nicht passt, oder wenn Du darunter leidest, dann ist mir das egal".

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Stadtwache für sozialen Ausgleich ? · von stoeffoe (9009) · 03.03.2010 15:53 Uhr

Auch das ist - mit Verlaub - Unsinn.

Was für ein sozialer Ausgleich soll das denn sein?

Und was hat das mit der Krise und der Arbeitslosigkeit zu tun?

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@ Argumente von Herrn Zendron sind schlicht... · von haspe1 (4037) · 03.03.2010 15:48 Uhr

Die Allgemeinheit zahlt also dann mit viel Steurgeld dafür, dass die Verfehlungen einzelner kaschiert werden. Dreckig ist es trotzdem ständig. DAS gefällt mir aber nicht. Wer seinen Mist nicht richtig entsorgt, soll gefälligst selbst dafür bezahlen, nicht die anderen. Das nennt man "Verursacherprinzip" und ist nur recht und billig. Und durch einige Exempel steigt auch wieder die Disziplin. Das läßt sich an genügend Beispielen nachprüfen. Alles in allem finde ich es traurig, dass man in grossen Städten "Aufpasser" braucht, weil einige Prozent der Menschen sich nicht an die Regeln halten und wenig Rücksicht zeigen. Aber besser ist es, ALLE können gut leben, wenn einige aufpassen, als wenn einige Wenige die anderen nach gutdünken drangsalieren können, wenn es ihnen gefällt und wenn einige Wenige durch ihre Missetaten allen anderen viel Steurgeld kosten. Wenn die Ordnung durch Streetworker gewährleistet werden kann, soll´s mir recht sein, ich fürchte aber, wir werden Sanktionen brauchen.

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Artikel 03. März 2010 - 00:04 Uhr
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