5,8 Prozent betrug die Arbeitslosenquote in Linz im Dezember. Geschätzte 5,8 Prozent betrug sie auch Ende Jänner. Damit liegt der Arbeitsmarktbezirk Linz aktuell hinter Eferding (5,7 Prozent) auf dem zweiten Platz in Oberösterreich. Auch in einem Vergleich der Landeshauptstädte steht Linz nicht schlecht da. Während sich in Graz, Wien und Klagenfurt die Arbeitslosenquote um den Zehn-Prozent-Wert bewegt, liegt sie in Innsbruck, Salzburg und Linz an der Sechs-Prozent-Marke und damit deutlich darunter.
„Im Jänner konnten wir fast allen Arbeitslosen innerhalb von sechs Monaten einen Arbeitsplatz oder eine Schulung anbieten“, sagt der Leiter des AMS-Linz, Ewald Warras, zufrieden. Von den 6658 als arbeitslos gemeldeten Personen seien lediglich 152 länger als ein halbes Jahr vorgemerkt. Auch der Quelle-Konkurs hatte auf die Linzer Arbeitslosenzahlen nur marginale Auswirkungen. Laut Warras sind aktuell 78 ehemalige Quelle-Mitarbeiter arbeitslos gemeldet. 65 hätten ein Stiftungsangebot angenommen.
Deutlicher als die Zahl der Menschen ohne Job ist gegenüber dem Vormonat erneut die Zahl der Schulungsteilnehmer gestiegen. Sie durchbrach die 3000er-Marke. Exakt befanden sich Ende Jänner 3044 Menschen in Fortbildung. Im Vergleich: Ende Dezember waren es noch 2745 Personen und im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2030 Menschen.
34 Prozent weniger LehrstellenDeutlich abgenommen hat hingegen die Zahl der insgesamt verfügbaren Stellen sowie der Lehrstellen. So verzeichnete das AMS Linz Ende Jänner 2091 offene Stellen und 94 sofort verfügbare Lehrstellen, um zehn beziehungsweise 34 Prozent weniger als im Vorjahr.