Die Freestyle-Profis machen auch vor Betonmauern nicht Halt. Bild: Lorenz Holder/Red Bull
Die Stufen beim Ars Electronica Center dienen ihnen als Spielwiese, die Fassade als Kulisse. Und es geht noch ein bisschen verrückter. Als absolute Innovation werden die Akteure vor den Ufern der Donau mittels Seilwinde auch bergauf springen. Freestyler Marc Swoboda hat genau das kürzlich bereits getestet. „Die Location ist einzigartig, und wir haben schon einige tolle Ideen für den Parcours“, so das Fazit des 24-jährigen Niederösterreichers. Neben Swoboda werden Herby Thaler, Dominik Wagner und Gerald Fuchs die rot-weiß-rote Fahne hochhalten.
Aber auch internationale Freestyle-Stars wie der Pole Wojtek Pawlusiak, der Amerikaner Nick Visconti, Baszi Takacs aus Ungarn und der Niederländer Gerben Vervej werden am Freitag nach Linz kommen. Gestartet wird das Red Bull Upside Down am Freitag um 18 Uhr. Zunächst kämpfen in der Qualifikation alle Starter um einen Platz im Finale, für das sich die besten acht Freestyler qualifizieren. Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Athleten dürfen das Areal nach Lust und Laune nutzen. Eine Jury bewertet dabei Schwierigkeit, Style und die Ausführung der Drehungen und Sprünge.
Leuchtender Puls
Das Museum der Zukunft dient den Freestylern jedoch nicht nur als Kulisse. Es wird seinem Namen gerecht und verbindet Sport mit moderner Kunst und Technik. Dank eines im Futurelab des AEC entwickelten Medienkunstexperiments lässt sich live die Nervosität der Snowboarder mitverfolgen. Der Puls der einzelnen Sportler wird über ein vernetztes System aus Herzfrequenzsensoren auf 40.000 Leuchtdioden übertragen.
....das es nicht so ein rohrkreppierer wie auf der gugl wird!
da waren gefühlte 500 menschen und es hatte -18°C
Was heißt hier Rohrkreppierer? Ich find's toll, dass sich was in Linz tut und auch hier ein toller Event steigt. Aber matschgern ist natürlich einfacher...
Und das es bei einer Wintersportveranstaltung keine Temperaturen wie beim BeachVolleyball gibt ist wohl klar
danke
Andreas