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Linzer Radler müssen doppelt so schnell über Kreuzungen wie Autos

LINZ. Um bis zu 55 Prozent kürzer sind die Grünphasen an Linzer Kreuzungen für Radler als jene für Autofahrer. Das ergab eine Stichprobenmessung der Initiative FahrRad an 21 Linzer Ampeln. Die Initiative fordert nun mehr Zeit für Radler zum Queren.

7 Kommentare 13. Oktober 2009 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
eulenauge (16120)
13.10.2009 07:15 Uhr
Rechenbeispiel

Wenn der Kfz-Verkehr an der OÖGKK-Kreuzung 42 Sekunden für die Kreuzungsquerung Zeit hat und der Radverkehr nur 19 Sekunden, heißt das nicht, daß die Radfahrer schneller fahren müssen, sondern daß sie ohne sachlichen Grund um 23 Sekunden früher "rot" haben und daher im Schnitt länger stehen, obwohl sie gerade an dieser Kreuzung meist eher schneller sind als stauende Pkw's.

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stoeffoe (9476)
13.10.2009 10:08 Uhr
Völlig richtig!

Der Ausdruck "sprinten" hat mich amüsiert in dem Artikel.
Wenn ein Radler 19 sec braucht, um über die Kreuzung zu kommen ... zwinkern

Die Radboten erlebe ich übrigens eher als Radwegvermeider. Mit gutem Grund natürlich.
Die fahren "eh alle" auf der Straße.

---

Ein Argument aber gegen eine gleich lange Radler-Grünphase:
Irgendwann müssen die Rechtsabbieger ja auch mal fahren können.
Sonst entstehen Zustände wie früher an der Kreuzung Linke Brückenstraße / Freistädter Straße (von der Eisenbahnbrücke kommend rechts Richtung Autobahn).

Ja eh, wieder eine Auto-Bevorzugung!
Aber die Autos machen halt den Stau...

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eulenauge (16120)
13.10.2009 06:40 Uhr
Radfahrer- & Fußgängerampeln

Die Trennung von Radfahrer- und Fußgängerampeln ist eine alte Forderung der Linzer Radboten, da die Geschwindigkeiten von Radfahrern näher beim Kfz-Verkehr als bei Fußgängern liegt.

Das selbe gilt für Radfahrstreifen.

So begrüßenswert der Lernprozess der "iFahrrad"-Bosse sein mag: Es ist nicht auf ihrem Mist gewachsen, sie haben sich zwanzig Jahre für gefährliche und bremsende Gehsteigradwege eingesetzt.

Bisher war die "Initiative Fahrrad" eine "Initiative (Fahr-)Bahn frei für Pendler und anderen motorisierten Transitverkehr".

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eulenauge (16120)
13.10.2009 06:32 Uhr
Wie immer zäumt die Anti-Fahrrad-Ini-

tiative das Pferd von hinten auf: Das Problem ist nicht, daß Radfahrer schneller sein müßten als Autofahrer.

Das Problem ist, daß die Radfahrer schon stehen bleiben müssen, während die Autofahrer noch eine halbe Ewigkeit weiterfahren dürfen, da die kombinierten Radfahrer- & Fußgängerampeln Radfahrern die Geschwindigkeit gebrechlicher und langsamer Fußgänger unterstellen, obwohl ihre Kreuzungsdurchquerungsdauer näher beim Kfz-Verkehr als bei den Fußgängern liegt.

Wer 19 Sekunden für die Überquerung einer Kreuzung braucht, ist eher Rollstuhl- als Radfahrer, und selbst die mir bekannten Rollifahrer würden die Unterstellung derartiger Langsamkeit als Zumutung empfinden.

Auch das Schieben eines Rades geht normalerweise schneller.

Im übrigen stelle ich mit Freude fest, daß sich langsam auch bis zum ehemalige EAMDC durchzusprechen beginnt, daß Gehsteigradwege nicht das Gelbe vom Ei sind.

P.S.: Mir fehlt ein Bericht über den "abgeschossenen" Radboten im künstlichen Tiefschlaf.

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klaus9951 (2868)
13.10.2009 10:14 Uhr
Da sich viele Radler

ohnehin nicht an die Ampelphasen halten (Frührot bzw, Spätgelb;-)ist die ganze Diskussion müssig!

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Bolli (797)
13.10.2009 05:24 Uhr
Diese Grünphasen sind wochentags viel zu kurz ...

Mir ist schon klar, daß wochentags die Ampeln wegen des Verkehrsflusses entsprechend gesteuert sind und vor allem in der Stoßzeit der Autoverkehr mehr oder weniger Vorrang hat. Dennoch müssen die Grünphasen kritisch hinterfragt werden, weil sie einfach zu kurz sind. Beispielsweise an der Kärntnerstraße vor dem Hauptbahnhof: Wochentags ist, wenn man die Fahrbahninsel gerade überquert hat, schon wieder rot. Wenn man flott drübergeht, blinkt es schon zumindest. Nun bin ich ein noch relativ junger Mensch, der noch gut zu Fuß ist. Ich möchte aber nicht wissen, wie es ist, wenn ältere Personen die Straße queren müssen. Die werden vermutlich noch vor der Verkehrsinsel in die "rote" Phase kommen. Daran sollten die "Verkehrsplaner" auch mal dran denken. Diese zu kurzen Grünphasen gibt es überall in der Stadt verstreut. Die Kärntnerstraße ist halt nun nur ein Beispiel davon, weil ich diese Straße oft zu queren habe.

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hopfo (2395)
15.10.2009 14:25 Uhr
Geh sei doch nicht so

Es ist doch schön, die Regenphasen auf den Verkehrsinseln voll auskosten zu können. Herrlich, wenn sich dann auch noch viel Schmutzwasser in den Spurrinnen gesammelt hat, um von vorne und von hinten vollgesaut zu werden grinsen

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