LINZ. Um bis zu 55 Prozent kürzer sind die Grünphasen an Linzer Kreuzungen für Radler als jene für Autofahrer. Das ergab eine Stichprobenmessung der Initiative FahrRad an 21 Linzer Ampeln. Die Initiative fordert nun mehr Zeit für Radler zum Queren.
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Wenn der Kfz-Verkehr an der OÖGKK-Kreuzung 42 Sekunden für die Kreuzungsquerung Zeit hat und der Radverkehr nur 19 Sekunden, heißt das nicht, daß die Radfahrer schneller fahren müssen, sondern daß sie ohne sachlichen Grund um 23 Sekunden früher "rot" haben und daher im Schnitt länger stehen, obwohl sie gerade an dieser Kreuzung meist eher schneller sind als stauende Pkw's. |
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Der Ausdruck "sprinten" hat mich amüsiert in dem Artikel.
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Die Trennung von Radfahrer- und Fußgängerampeln ist eine alte Forderung der Linzer Radboten, da die Geschwindigkeiten von Radfahrern näher beim Kfz-Verkehr als bei Fußgängern liegt.
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tiative das Pferd von hinten auf: Das Problem ist nicht, daß Radfahrer schneller sein müßten als Autofahrer.
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ohnehin nicht an die Ampelphasen halten (Frührot bzw, Spätgelb;-)ist die ganze Diskussion müssig! |
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Mir ist schon klar, daß wochentags die Ampeln wegen des Verkehrsflusses entsprechend gesteuert sind und vor allem in der Stoßzeit der Autoverkehr mehr oder weniger Vorrang hat. Dennoch müssen die Grünphasen kritisch hinterfragt werden, weil sie einfach zu kurz sind. Beispielsweise an der Kärntnerstraße vor dem Hauptbahnhof: Wochentags ist, wenn man die Fahrbahninsel gerade überquert hat, schon wieder rot. Wenn man flott drübergeht, blinkt es schon zumindest. Nun bin ich ein noch relativ junger Mensch, der noch gut zu Fuß ist. Ich möchte aber nicht wissen, wie es ist, wenn ältere Personen die Straße queren müssen. Die werden vermutlich noch vor der Verkehrsinsel in die "rote" Phase kommen. Daran sollten die "Verkehrsplaner" auch mal dran denken. Diese zu kurzen Grünphasen gibt es überall in der Stadt verstreut. Die Kärntnerstraße ist halt nun nur ein Beispiel davon, weil ich diese Straße oft zu queren habe. |
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Es ist doch schön, die Regenphasen auf den Verkehrsinseln voll auskosten zu können. Herrlich, wenn sich dann auch noch viel Schmutzwasser in den Spurrinnen gesammelt hat, um von vorne und von hinten vollgesaut zu werden |
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