Weiter modernisiert hat die voestalpine ihr Stahl Service Center (SSC) im Linzer Hafen. Davon profitiert auch der Verkehrsfluss in der Industriezeile. Die stark befahrene Straße muss nun weniger häufig gesperrt werden. Lkw und Schwerlasttransporter, die auf dem zweigeteilten Betriebsgelände unterwegs sind, queren die Straße jetzt unterirdisch.
Die Ampel vor der Unterführung steht auf Grün. Der Weg unter der Industriezeile durch ist frei. Nur auf den ersten Blick handelt es sich um eine „normale“ Unterführung. Ein spezieller Asphalt wurde verlegt, der auch dem betriebseigenen Schwertransporter mit 85 Tonnen Nutzlast standhält. Für die Fußgänger existiert ein eigener Weg, und selbst auf die heilige Barbara, die Schutzheilige der Bergleute, wurde nicht vergessen. 1,4 Millionen Euro hat sich die voestalpine die Unterführung kosten lassen.
Es ist nicht die einzige Neuerung der voest am Standort Industriezeile. Vielmehr ist die Unterführung Teil eines neuen Logistiksystems auf dem Betriebsgelände. So existiert etwa für die Lkw nur noch eine Werkseinfahrt, mittels elektronischen Leitsystems werden sie zu den einzelnen Lagerbereichen geführt. Ein Jahr lang wurde an dem Logistiksystem gearbeitet. Mit Erfolg: Mittlerweile wurde es ausgezeichnet – mit dem Leontos-Logistikpreis 2009.
Seit Anfang Juni ist auch das neue Zentrallager der SSC in der Industriezeile in Betrieb. 105.000 Tonnen Stahlbunde (so genannte Coils) sollen hier auf 16.000 Quadratmetern einmal lagern. Der Zug aus dem Stahlwerk kann hier zur Gänze einfahren und entladen werden. Und für künftige Erweiterungen ist ebenfalls gesorgt. Anstelle einer Anlieferung per Bahn ist dann auch eine Belieferung über die Donau möglich.
Polizei befürchtet Ausschreitungen rund um Linzer Burschenbundball
Grasser-Freund Muhr will Dachstein-Quelle vermarkten
Rieds größter Vorteil: „Heuer ist die Angst vor dem Titel weg“
Regierung packt im Endspurt noch Überraschungen ins Sparpaket