Im Aufsichtsrat sind elf Personen vertreten, vier Politiker der Stadtregierung sowie sieben Linzer Persönlichkeiten: OÖN-Cartoonist Gerhard Haderer, Gabriele Kotsis, die Vize-Rektorin der Kepler-Universität, Universitätsprofessor Robert Bauer, Eventmanager Klaus Prünster, Werbeagentur-Chef Rainer Reichl, Architekt Wolfgang Steinlechner sowie Manfred Eder, Ex-Chef der Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) des Landes.
Interimistischer Geschäftsführer der Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft ist Reinhard Niedermayr. Der ehemalige Oberbank-Mitarbeiter war zuletzt bei der Immobiliengesellschaft der Stadt Linz tätig.
Kultur und Bildung
Die Stadt Linz kauft um 17 Millionen Euro die Tabakfabrik, weil dort heuer der Betrieb eingestellt wird. Künftig soll das europaweit bedeutende Industriedenkmal für kulturelle Zwecke und Bildungseinrichtungen genutzt werden. Basis für die weitere Entwicklung ist eine Studie von Universitätsprofessor Robert Bauer.
Der Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SP) tritt dafür ein, bei der Entwicklung künftiger Nutzungen nichts zu überstürzen. Vielmehr solle darauf geachtet werden, ein aufeinander abgestimmtes Konzept zu entwickeln: „Wir wollen keinen Gemischtwarenladen, sondern eine engere Beziehung von Kultur und Wirtschaft.“ Die neue Tabakfabrik soll Linz so aufwerten, dass die Stadt für Schlüsselarbeitskräfte attraktiver wird. (gsto)
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