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Rechtspartei will bei Wahl antreten - Stadt Enns fürchtet um ihren Ruf

ENNS. Die umstrittene Rechtspartei NVP (Nationale Volkspartei) will in Enns bei der Gemeinderatswahl antreten. Die Stadtväter sind darüber alles andere als erfreut. Sie fürchten um das Image ihrer Stadt und hoffen nun auf eine Entscheidung des Landes.

„Leider“, sagt Klaus Kamptner. Schon am Tonfall des Ennser Vizebürgermeisters (SP) ist zu hören, was er von der beabsichtigten Kandidatur der Nationalen Volkspartei in Enns hält. Keine Freude hätte diese ausgelöst, weder bei ihm, noch bei seiner Partei und auch nicht bei allen anderen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen. Und eigentlich will man seitens der Stadtgemeinde auch nicht viel Aufhebens darum machen. Man ist besorgt um das Image der Stadt, befürchtet, in ein rechtes Eck gedrängt zu werden. „Das ist für die Demokratie nicht positiv, und für den Ruf der Stadtgemeinde auch nicht“, bringt es Kamptner auf den Punkt. Noch nie hätte man in diese Richtung Probleme gehabt, versichert der Vizebürgermeister.

Gegen eine Kandidatur unternehmen kann die Stadtgemeinde Enns nichts: „Uns sind die Hände gebunden. Wenn die Partei vom Land zur Wahl zugelassen wird, können wir nichts tun, sofern sie ausreichend Unterstützungserklärungen bringen“, sagt Kamptner. Und genau das ist noch offen. Weiters ist unklar, ob die umstrittene Rechtspartei überhaupt zur Wahl zugelassen wird (siehe Faktenkasten). Vorerst ist man in Enns zum Warten verurteilt. Eine endgültige Entscheidung darüber wird nicht vor 11. August fallen.

Unter Beobachtung

Auch gegen die von der NVP in Enns immer wieder durchgeführten Veranstaltungen, bei denen um Unterschriften geworben wird, ist die Gemeinde machtlos. „Solange sie sich gesetzeskonform verhalten, können wir diese Auftritte nicht verbieten. Laut Bezirkshauptmannschaft fällt das unter die Veranstaltungsfreiheit“, so Kamptner. Dennoch würden derartige Auftritte genau beobachtet. Auch die Ennser Bevölkerung sei mittlerweile sensibilisiert und irritiert. „Die können keine fünf Minuten irgendwo auftreten, läutet bei uns am Stadtamt bereits das Telefon, weil uns die Ennser informieren.“

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Wir sind die einzig echte Volkspartei · von markusneuner (8) · 16.07.2009 22:05 Uhr

und nicht die NVP.
Außerdem weisst die NVP rechtextreme Züge auf.
Ich hoffe das sich das Land Oberösterreich gegen die Kandidatur dieser Partei ausspricht weil nur die Österreichische Volkspartei die Volkspartei Österreichs ist.

Wir sind christlich-sozial und nicht rechtsextrem. Auf uns kann sich die Bevölkerung verlassen.

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Volkspartei · von gutmensch (2308) · 16.07.2009 22:29 Uhr

seid ihr schon lange keine mehr. Aber beten wir alle zu gott (falls es den gibt), daß die anderen das nie werden. Was ja wiederum nicht auszuschliessen ist, wenn man sich die stimmung in der bevölkerung so anhört.

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sind sie schon wach geworden?? · von hanspeter72 (2011) · 16.07.2009 22:16 Uhr

die övp soll eine christlich-soziale partei sein?
mann, wo leben sie denn?
die millionenverzocker-övp und sozial?
der pröll ist bauer(ich möchte aber diesen berufsstand in keinster weise beleidigen) und kein finanzminister, ebenso wie molterer!
beide nicht fähig, die staatsfinanzen zu führen!
schön langsam kommen die schnitzer der "wirtschaftspartei övp" ans tageslicht!

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Artikel 16. Juli 2009 - 00:04 Uhr
Von Roswitha Fitzinger
Bild vergrößern Rechtspartei will bei Wahl antreten Stadt Enns fürchtet um ihren Ruf

Ob die umstrittene Rechtsaußen-Partei (NVP) zur Wahl zugelassen wird, entscheidet das Land im August.  Bild: weihbold

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