Im Herbst 2007 verkündete Japan Tobacco, der neue Eigentümer der Austria Tabakwerke (ATW), das Aus der Linzer Tabakfabrik. Ende des heurigen Jahres wird der Betrieb eingestellt. Damit endet eine 159 Jahre alte Linzer Industrietradition.
Was dann in die Fabrik hineinkommt, ist noch nicht klar. Fix ist allerdings, dass weder ein Industriebetrieb noch ein Einkaufszentrum einquartiert wird. Dafür verbürgen sich die Linzer Stadtväter.
Fixiert ist auch der Fahrplan für den Kauf des Anfang der Dreißigerjahre errichteten Gebäudes. Im Juni beschließt der Gemeinderat den Kauf. Als Kaufpreis vereinbarten Stadt und ATW 17 Millionen Euro für das 70.000 Quadratmeter große Fabriksgebäude und 650.000 Euro für den Tabakfabrik-Sportplatz, das so genannte Donaupark-Stadion.
Dann geht es darum, die künftige Nutzung des riesigen und architekturgeschichtlich europaweit bedeutenden Gebäudes festzulegen. Für diesen Zweck gründet die Stadt Linz eine eigenen Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft.
Im Aufsichtsrat dieses Gremiums sollen auch Vertreter der künftigen Nutzer sitzen. Möglich sind Nutzungen für wirtschaftliche und kulturelle Zwecke. Auch als Zentrale einer künftigen Linzer Medizin-Universität könnte die Fabrik dienen.
Studie wird vorgestelltZugleich wollen die Verantwortlichen der Stadt, dass der Aufsichtsrat nicht zu groß wird. „Sonst wird das ein schwerfälliger Apparat“, sagt ein Insider. Fest steht auch, dass dieses Gremium nicht in der städtischen Amtsstruktur angesiedelt wird.
Für die künftige Nutzung des 70.000 Quadratmeter großen Gebäudes, das baugeschichtlich von herausragender Bedeutung ist, ließ die Stadt Linz eine eigene Studie erarbeiten. Universitätsprofessor Robert Bauer von der Kepler-Universität stellt heute, Donnerstag, die Ergebnisse seiner Untersuchung vor.
Bauen ein Gebäude nach dem anderen, wo die Kosten explodieren weil keiner rechnen kann und jetzt kaufen sie auch noch ein marodes Gebäude was mind. noch mal den Kaufpreis kostet, damit man vielleicht was darin machen kann. Als Häuslbauer muß man auf Energiekennzahlen achten und da wird Geld in alte Gebäude gepumpt, was sowieso wieder ein Defizit wird.
Danke das wir dafür unseren Job verloren haben.
Zuerst kaufen wir etwas und dann entscheiden wir was wir damit tun.
Momentan wissen wir nur, was wir nicht damit tun wollen.
Echt toll.
Und das auf Kredit.
Eh nur ein paar Milliönchen.
Linz, hallo, aufwachen, wir befinden uns am Anfang einer großen Wirtschaftskrise !
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