„Wir haben hier einen Glimmbrand. Wenn wir jetzt nichts tun, wird das in zwei bis drei Jahren zu einem Flächenbrand“, beschreibt Erich Wahl, Geschäftsführer des Vereins Jugend und Freizeit, die Situation in der Solar-City. Rund 200 junge Menschen wären momentan die Zielgruppe. Allein: Das Jugendzentrum fehlt. Wegen mangelnden Angebotes würden die Jugendlichen jetzt eben vermehrt auf Straßen und Plätzen sein - was zu Konflikten führe.
Über die Lösung scheiden sich die Geister. „Die Besucherquote des Jugendclubs lag ja nicht bei 200 Jugendlichen“, sagt der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP). Deshalb wären seiner Meinung nach Räumlichkeiten im Eltern-Kind-Zentrum ausreichend.
Darüber ist der Verein Jugend und Freizeit wenig begeistert. „Man kann von Jugendlichen nicht verlangen, dass sie einen Boden klinisch sauber halten – was aber Eltern erwarten, wenn ihre Kinder dort krabbeln“, sagt Wahl. „Es ist anzuzweifeln, dass das funktioniert.“
Diskussionen gehen weiterAuch Lugers Parteikollegin, die für Jugend zuständige Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer, kann sich das nicht vorstellen. „Wir werden da im Herbst mit zwei Krabbelstubengruppen hineingehen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man auch noch die Jugendlichen dazugibt.“ Die Diskussionen werden somit weiter gehen. Bis zum Herbst müsse aber eine Lösung gefunden werden, so Holzhammer.
Hab ich das richtig verstanden: Stadtrat Luger (SP) will Jugendliche ernsthaft zusammen mit Kleinkindern in eine Krabbelstube stecken??? Wer geht dann dort freiwillig hin? Offensichtlich sind die Interessen der Jugend für viele Politiker letztrangig. Mich wundert es ehrlich gesagt nicht mehr, dass die FPÖ momentan ausgerechnet bei Jugendlichen so großen Zuspruch findet...
... warum nimmt man nicht eins von den leerstehenden Büros und funktionierts zu einem Jugendzentrum um? Im EG ist da doch MASSIG Platz frei, zb neben dem ehemaligen Blumengschäft? Das sind doch sicher mindenstens 150 qm!!
Es gibt zurzeit einen Jugendtreff in einem leerstehenden Raum neben der Pizzaria.Doch man hat auf einige Sachen vergessen,wie z.B. Toiletten, so wird halt die Tiefgarage als WC verwendet.
Das haben wir unsere geliebten Fr.Holzhammer und sonstigen super Magistratlern zu verdanken,denn es ist wichtiger einen Pensionistenclub (gibts seit 2003)und eine Wasserspielplatz für Kleinkinder (den keiner braucht)für viel Geld zu bauen, als für die Jugendlichen auch nur ein bischen etwas zu investieren.
Beim Einzug im Jahre 2003 habe ich an den Bürgermeister und den Sportverantwortlichen geschrieben und um die Erstellung eines Funcords angesucht,herausgekommen ist der Wasserspielplatz um 300.000€(Kindertraum der Leiterin des Jugendamtes-hat Sie selbst bei der Präsentation gesagt)der selten benützt wird und jetzt nach 6 Jahren der Sportpark.
Für mich ist es kein Problem mehr ,da meine Kinder schon erwachsen sind.
So kann man auch Jugendpolitik machen!
Vater und Sohn räumen Schulden-Hof nicht
Rekordgewinn: General Motors hat Pleitegeier verscheucht
Marc Janko: „Ich habe das Debüt genossen“
Putsch auf den Malediven