Kommt in die Linzer Tabakfabrik, deren Betrieb der Japan-Tobacco-Konzern heuer einstellt, ein Design-Museum? Oder ein Tanztheater? Das sind zwei der vielen Vorschläge, die aufgetaucht sind, seitdem bekannt ist, dass die Stadt Linz neuer Tabakfabrik-Eigentümer wird.
Seit Montagabend verhandeln Vertreter der Stadt Linz, wie berichtet, mit der Austria Tabak (gehört zum Japan-Tobacco-Konzern) um den Kaufvertrag. 17 Millionen Euro will die Stadt für das Fabrikgebäude zahlen. Bereits am 12. März soll der Gemeinderat den Kauf beschließen.
Nutzungsvorschläge für das 70.000 Quadratmeter große Gebäude an der Unteren Donaulände gibt es zuhauf. Der Bogen reicht von Medizin-Uni bis zu Proberäumen von Bands.
„Wir wollen keine Kramuri-Kiste. Wir streben für die künftige Nutzung der Tabakfabrik eine klare strategische Ausrichtung an“, sagt der für die Kaufverhandlungen zuständige Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SP).
Medizin und TechnikDie strategische Ausrichtung ist klar. Universitätsprofessor Robert Bauer (Institut für Organisation der Kepler-Universität) legte die Richtung in einer Studie im Auftrag der Stadt Linz fest: Bildung, Forschung, Kultur, Kreativwirtschaft, Wohnen.
Zum Kapitel Bildung gibt es den Vorschlag, die schon lange geforderte oberösterreichische Medizin-Universität im Tabakfabrik-Gebäude einzurichten. Der Haken an der Sache: Der Bund zieht nicht mit und will nur eine Privat-Universität für Medizin zulassen. Auch für die Gründung zusätzlicher Technik-Studienrichtungen in Linz gibt es Fürsprecher. „Wir unterstützen die Kepler-Uni beim Vorhaben, eine Voll-Universität zu werden“, sagt Stadtrat Mayr.
Mayr sprach gestern Abend mit Ministerin Claudia Schmied (SP) über den Aufbau kultureller Bundesstellen in der Tabakfabrik. Mayr: „Angestrebt ist auch ein Museum mit zukunftsträchtigem Inhalt.“
Da Linz unter der Ägide der derzeitigen Politiker im Altsatdtbereich zu einem Flickwerk aus alt und neu verkommen ist, sollte man mit den verbliebenen architektonischen Besonderheiten wie beispielsweise den Brückenkopfbauten, den Tabakwerken, der Eisenbahnbrücke, der Pöstlingbergbahn mitsamt alter Pöstlingbergbauten oder dem alten Schlachthof neben den Tabakwerken sehr behutsam umgehen. Der Touristenstrom wird ansteigen, wenn man diese Bauten nicht verunstaltet, sondern behutsam restauriert. Man kann nicht über alles eine kühle, moderne Stahl-Glasarchitektur, die so wie das Neue Rathaus in 20 Jahren als häßlich empfunden werden wird, stülpen. Linz wünscht sich doch mehr Touristen oder nicht?
Bitte gebt dem jüngeren Menschen doch mal die Chance hier mitzubestimmen und gebt vorallem der Stadt Linz die Chance, dass junges Publikum zuzieht und nicht ständig abhaut! Also Raum für Künstler, Bands, Clubs ... von mir aus Uni ... dafür wär die Tabakfabrik optimal!!!
Tja,ob Menschen Linz verlassen und sind es auch viele, ist der SP Stadtverwaltung völlig egal.
Die Statistik wird durch Türken, in entsprechender Anzahl, getürkt und die Welt ist für Dobusch wieder in Ordnung.
Der Wähler soll diesen abgehobenen Politikern die entsprechende Antwort geben.
meint Ihr Rolfhauser
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