LINZ. Wie redet die Kulturhauptstadt vom Nationalsozialismus? Diese Frage wurde am Dienstag im Schlossmuseum anlässlich einer Diskussion emotional und heftig diskutiert. Am Podium: der Linzer Bürgermeister, zwei Historiker und der Linz09-Intendant.
Kommentare zu diesem Artikel
Bergonzi (1627)
12.02.2009 18:04 Uhr
Besser wäre es gewesen in den 50 - iger und 60-iger Jahren die NS Zeit aufzuarbeiten...
Das war die Zeit des BSSA und eines sehr aktiven HJ Führers als Bürgermeister ...
Jetzt wirds schon absurd ....
(0)
|
unbekannt (15)
12.02.2009 15:12 Uhr
wird nicht mehr lang dauern, dann werden unsere vergangenheitsbewältiger in brüssel einen antrag stellen, um die wörter FÜHRER und HEIL aus dem deutschen vokabular zu streichen. dann kann jeder der einen FÜHRER-schein besitzt und waidmanns-HEIL sagt wegen wiederbetätigung belangt werden.
(0)
|
alioeolio (574)
12.02.2009 15:05 Uhr
Am besten: Ganz Linz schleifen!
Voest, Chemie, Hitlerbauten, Nibelungenbrücke, Gruberstraße, Brückenkopf-Gebäude, etc. - Am besten wär's, das alles zu schleifen. Das wäre die Vergangenheitsbewältigung, wie sie hier einige am liebsten praktizieren würden.
Fakt ist aber: All diese Bauten, Unternehmen gehören zur Stadt, zur Geschichte der Stadt.
Ich habe übrigens in Linz noch nie jemanden getroffen, für den das Wort "Hitlerbauten" negativ besetzt gewesen wäre.
Die Ausstellung im Schloss ist lückenhaft, mangelhaft aufbereitet, mit falschen Schwerpunkten. Hitler wollte ganz Linz umbauen - dies wird nicht deutlich dargestellt. Wie überhaupt die Architektur (Wo kann ich Hitler heute noch sehen?) schier ausgeblendet wurde - bis auf die Nibelungenbrücke. Aber das Thema auf die Brücke zu reduzieren, ist zu wenig. Schade.
Alle, mit denen ich gesprochen habe und die die Ausstellung besucht haben, sind der gleichen Meinung wie ich: Thema mangelhaft umgesetzt. Note: 4 minus
(0)
|
thor42 (1331)
14.02.2009 11:59 Uhr
woppl (1808)
12.02.2009 20:02 Uhr
kleinemaus (1503)
12.02.2009 16:13 Uhr
 |
Der ewige Wahn der angeblichen Schuld wird nicht geheilt
durch Schlechtreden jener Baudenkmäler, die uns Adolf Hitler hinterlassen hat. Die sogenannten Hitlerbauten sind frühes Vorbild für den sozialen Wohnbau; was um Himmels Willen ist also daran so schlecht?
Nach Dobusch' und Lugers Verständnis müssen diese Bewohner aber heimliche Nazis sein weil sie in einem sogenannten Hitlerbau wohnen.
Mir kommt es so vor, als wenn durch die Verwendung eines geistigen Feigenblattes wie das Wegräumen der Aphrodite oder das ewige Schlechtreden der Hitlerzeit man sich in der Gewissensreinigung wähnt (den Wahn dazu hat). Faktum ist aber, dass gerade und insbesondere die Sozialisten früher gerne zu Nationalsozialisten mutierten und als alles wieder vorbei war wieder auf brave Sozis gemacht haben.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
thor42 (1331)
14.02.2009 12:04 Uhr
oneo (6820)
12.02.2009 15:02 Uhr
der luger bläst ins gleiche horn wie sein intimus dobusch
kommt er doch selbst aus einer familie, wo alles vor 1945 gebaute verteufelt wurde. am besten man gibt eine wissenschaftliche studie über die ns zeit in auftrag, die die meisten aber wahrscheinlich wieder nicht verstehen würden.
(0)
|
orinoco (1261)
12.02.2009 13:35 Uhr
Dann reißt doch gleich halb Linz weg!
Wenn man alle in der NS-Zeit gebauten Dinge so wie die Aphrodite wegreißen will, hat die halbe Linzer Bevölkerung kein Zuhause mehr. Übrigens sind die Brückenkopfbauten 100x schöner als z.B. das direkt daneben stehende Generali-Gebäude, das die schöne Altstadt dahinter verdeckt. Die Stadt muß sich endlich dazu bequemen, die Durchgänge in den Brückenkopfbauten zu überwachen, da diese ständig als Urinale und Altglascontainer (Wein- und Bierflaschen) mißbraucht werden. Ansonsten nimmt jeder Linz'09-Besucher üble Eindrücke mit nach Hause.
(0)
|
unbekannt (15)
12.02.2009 10:53 Uhr
der linzer bürgermeister und seine partei hoffen, durch das kulturstadtjahr 09 das image der nazi und führerstadt loszuwerden. da täuscht er sich gewaltig, denn eine voest eine chemie eine nibelungenbrücke usw. lassen sich nicht so einfach entfernen. ausserdem hat der herr dobusch seine stimmen den beschäftigten in diesen von den nazis errichteten betrieben zu verdanken.
(0)
|
baunpepp (62)
12.02.2009 11:55 Uhr
 |
@feuerkogel - Wie gehen wir vor
Sprengen wir die Nibelungenbrücke und entfernen deren Brückenköpfe?
So können wir natürlich Arbeitsplätze schafen, ganz recht.
Wenn wir die VÖEST und Chemie wegreissen, für einen grünen Rückbau sorgen, dann könnten wir sogar die Wirtschaftskrise ohne fremde Hilfe meistern.
Danke für ihren Beitrag.
Selbst wenn noch immer HGW drauf stehen würde, ich pfeiff auf ein Image wenns der Allgemeinheit dienlich ist.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
unbekannt (15)
12.02.2009 13:43 Uhr
hopfo (2395)
12.02.2009 14:36 Uhr
unbekannt (224)
12.02.2009 19:08 Uhr
 |
Ihr habt wirklich keine Ahnung.Von wo,besser gesagt wie ist der Nahme der SPÖ
entstanden, die sich derzeit Sozialdemokraten nennen . Bitte Ihr Beiden mehr Geschichte lernen. Die Vöest hat in den besten Zeiten 27000 Arbeiter nur in Linz beschäftigt und für den heutigen Wohlstand gesorgt. Habt Ihr von Euren Eltern nichts gelern, oder gehen die auch in die Wellness Oase zu heiß baden.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
klaus9951 (2868)
12.02.2009 10:20 Uhr
Linz für alle Zeiten ein schlechtes Gewissen haben?? Mich interessiert es nicht, wer die "Hitlerbauten", die VOEST, die Chemie, etc.... gebaut, angestiftet oder befürwortet hat. Diese Dinge sind einfach da und eben nur Dinge, die keine wirkliche Aussage haben. Nur weil eine Sache in einer Zeit geschaffen wurde, auf die nun wirklich niemand Stolz sein kann, heißt nicht, dass dies schlecht sein kann oder unbedingt sein muss!
(0)
|
unbekannt (224)
12.02.2009 11:04 Uhr
 |
Diese Ansicht kann ich nicht teilen Klaus
Hast Du Keine Arbeit, die Voest oder Chemie das sind lauter Arbeitsplätze wenn es diese Betriebe nicht gäbe wäre Linz nicht das was es jetzt ist. Diese Firmen sind für dich nur Dinge. Wer so etwas schreibt, hat für mich keine Ahnung und keine Ausbieldung und lebt vieleicht auch noch von dieser schönen Stadt.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
hopfo (2395)
12.02.2009 14:31 Uhr
klaus9951 (2868)
12.02.2009 13:42 Uhr
unbekannt (224)
12.02.2009 09:33 Uhr
Diese Partei samt Bürgermeister hat Probleme mit der Aufarbeitung diser Zeit.
Es werden keine Hitlerbauten mehr saniert, Kunstgegenstände beseitigt, Plätze, Straßen, sogar Almhütten umbenannt. Das Wort "Heil"mögen sie gar nicht hören,man sagt einfach frei. Die beleuchteten Glasbauten sollten uns und die Fremden, die diese Stadt besuchen auf andere Gedanken bringen und nicht an die NS-Zeit erinnern. Keine Frage es war eine abscheuliche Zeit und Kriege hat es schon immer gegeben. Es soll nicht geschwiegen werden, der Bevölkerung die echte Wahrheit gesagt werden. So hätte man weniger Angst vor dieser Zeit, man könnte zufriedener Leben. Der Kulturhauptstadt Linz wünsche ich viel Erfolg.
(0)
|
rodneycs (120)
12.02.2009 06:02 Uhr
Most people will visit Linz this year because of its Nazi past
Most people will visit Linz this year because of its Nazi past and because one third of Austrians are neo-Nazis and attract the far right from everywhere. The main atrtraction will be the Hitler School in the Fadingerstrasse and the home of Adolf Eichmann in Bischofstrasse 3 rather than the home of the most famos Linzer Richard Tauber in the Herrenstrasse who is far more well known than brucker whom few have ever heard of and he did not come from Linz anyway.
(0)
|
drescha (164)
12.02.2009 19:22 Uhr
 |
Ein sehr schönes Beispiel
Die Ansichten der neutraleren Diskutanten sind nachvollziehbar und pragmatisch - kurzum: der objektiven Wahrheit und dem Optimum verpflichtet, wie es sich für einen Wissenschaftler von der Uni Wien gehört. Die Ideen eines Politikers - in diesem Falle des roten Bürgermeisters von Linz - sind verblendet und fanatisch. Ich bin diesen Herren dankbar, dass sie dem Dobusch mal ordentlich Gas gegeben haben. Scheinbar hat er das nicht sonderlich gut vertragen, d.h. es ist aufgrund seiner zur Schau gestellten Kritikresistenz leider kein Lerneffekt zu erwarten.
So ist anscheinend generell die österreichische Mentalität. Man betrachte wie die heimische Fußball-Nationalmannschaft nach einer Durststrecke von 5 Jahren immer noch mit Samthandschuhen angefasst wird und vergleiche das mit den medialen Reaktionen in Deutschland auf das 0:1 (bei einem Freundschaftsspiel) gegen Norwegen.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
drescha (164)
12.02.2009 19:07 Uhr
 |
Bist wahrscheinlich noch stolz auf Dein "Kampfposting". Es zeigt jedoch nur wie schlecht es um Deine Allgemeinbildung und Deine Fähigkeit zu differenziertem Denken bestellt ist. Du darfst es ja äußern, weil Deine Aussage nicht stimmt. Nur Respekt kannst Du keinen erwarten - den gibt's auch in einer Demokratie nicht für Clowns.
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
oblio (10433)
12.02.2009 11:17 Uhr
Marlboro (65)
12.02.2009 07:27 Uhr
wien3 (3417)
12.02.2009 19:03 Uhr
 |
I don't think Rodney's narrow minded... I think he just doesn't know any better. He's the antithesis of a holocaust denier, he sees nazis behind every bush. Kinda sad really... Nazis spend all their days hating everyone and living for violence, people like rodney spend all their days worrying about being victimized. Happily, there's a great "expanse" of middle ground where we all walk around smiling and getting along with each other. I do have to say though, most of the few from both ends seem to post here!
(0)
zum ersten Kommentar des Diskussionszweigs springen »
|
oneo (6820)
12.02.2009 15:03 Uhr
 |
haben`s deinen nick noch immer nicht gesperrt
|
shakesbeer (365)
12.02.2009 06:11 Uhr
orinoco (1261)
12.02.2009 02:19 Uhr
Linz hat wie keine andere Stadt vom "Dritten Reich" profitiert
Das Aufregen des derzeit regierenden Bürgermeisters Dobusch ist zwecklos. Warum? Keine andere Stadt in Österreich hat durch Hitlers Großmachtstreben derart profitiert wie Linz an der Donau. Da sind einerseits die VOEST, andererseits die Stickstoffwerke "Ostmark" (jetzt "Chemiepark Linz"), der Hafen und viele Bauten wie die Nibelungenbrücke, die Brückenkopfbauten als Abschluß zum Hauptplatz und vieles andere zu sehen. Linz hätte heute ohne Adolf Hitler nur halb soviele Einwohner wie jetzt. Das kann auch kein sozialistischer Bürgermeister leugnen. Deshalb ist es besser, die Vergangenheit mit Fakten aufzuarbeiten.
(0)
|