LINZ. Wird die Tabakfabrik tatsächlich an die Stadt Linz verkauft, beginnt nicht zuletzt auch ein politisches Tauziehen über die Nutzung des 70.000 Quadratmeter großen Areals. Die Wünsche der einzelnen Parteien sind unterschiedlich.
SP: Kultur und BildungDie SP sieht die künftige Tabakfabrik vorwiegend als Stätte für Kultur und Bildung: einen Mix aus der Kulturbranche, dazu kulturaffine Betriebe oder Bildungseinrichtungen wie die HTL für Design.
VP: KreativwirtschaftDie Linzer VP will die Tabakfabrik, geht es nach Vizebürgermeister Erich Watzl, zum „Kulturquartier“ mit Veranstaltungs-, Probe- und Büroräumen machen. Auch Betriebe aus dem Bereich der Kreativwirtschaft und der Gastronomie sollen sich ansiedeln. Die JVP hingegen fordert einen Erlebnispark für Kinder und Jugendliche.
Platz für freie KunstszeneAuch die Linzer Grünen plädieren für eine kulturelle Nutzung – als Ergänzung zur nahen Kulturmeile mit Platz für die freie Kunstszene und für Schulen.
FP: Ein UniversitätsstandortDie Freiheitlichen favorisieren hinsichtlich einer späteren Nutzung die Tabakfabrik als Universitäts-Standort, insbesondere einer Medizin-Uni.
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