„Wir hoffen, dass wir in den nächsten 14 Tagen Bescheid bekommen“, so Stadtrat Johann Mayr. Der Finanzreferent ist nach wie vor zuversichtlich, dass die Stadt das Rennen macht: „Ich glaube, dass wir sehr gute Chancen haben.“ Das bei der Kepler-Universität in Auftrag gegebene Nutzungskonzept jedenfalls liegt in einer Rohfassung vor und wurde bereits präsentiert. Es besteht aus verschiedenen Szenarien, die modulartig zusammengesetzt werden können.
„Vieles ist möglich“, sagt Mayr. So könnten etwa im langgezogenen Bereich an der Ludlgasse Büros, Atelier- und Maisonettenwohnungen entstehen. Kinderkultureinrichtungen hat der Studien-Verfasser, Universitätsprofessor Bauer, ebenso in Erwägung gezogen wie ein Tanzinstitut mit entsprechenden Bühnen oder Proberäumlichkeiten für Theatergruppen. „Man könnte auch überlegen, das Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel in der Tabakfabrik unterzubringen“, sagt Mayr. Denkbar wäre jedoch auch ein Hotel oder etwa ein Museum in den hinteren ehemaligen Lagerbereichen.
Auch Räumlichkeiten für die Kreativwirtschaft, ergänzt mit entsprechenden Werkstätten, könnten eine Möglichkeit einer späteren Nutzung sein. Möglich wäre ebenso, die Tabakfabrik für einen Ausbau der Kepler-Universität zu nützen. Dazu, so Mayr, benötige es Entscheidungen Dritter sowie einen Schulterschluss zwischen Stadt und Land. Ein Ausbau, der im geistes- und kulturwissenschaftlichen Bereich genauso möglich sei wie im technisch-naturwissenschaftlichen.
Experten sollen entwickelnWie die Tabakfabrik im Fall eines Verkaufs an die Stadt künftig tatsächlich genutzt wird, soll schließlich ein Expertenteam erarbeiten. Fachleute, die sich aus dem Universitäts-, Wirtschafts- und Architekturbereich zusammensetzen, wünscht sich Mayr: „Schön wäre auch jemand mit internationaler Erfahrung.“ Die Expertengruppe solle schließlich auch abklären, ob etwa die Möglichkeit einer universitären Nutzung bestehe, beziehungsweise mit dem Denkmalamt klären, welche Bereiche verändert werden dürfen und welche nicht.
...mit Proberäumen für Bands? Die sind in Linz nämlich extreme Mangelware.
Vater und Sohn räumen Schulden-Hof nicht
Rekordgewinn: General Motors hat Pleitegeier verscheucht
Marc Janko: „Ich habe das Debüt genossen“
Bricht Santorum die Sieges-Serie Romneys?