LINZ. Ein Fest voller Lebensfreude feierten Linzer Afrikaner am Samstag. Doch der Alltag ist für viele Schwarze weniger fröhlich. „Ich kämpfe jeden Tag dagegen, dass ich nicht das bin, wozu ich abgestempelt werde“, sagt Ike Okafor.
Kommentare zu diesem Artikel
Sibigem (4)
02.02.2009 23:32 Uhr
Wir brauchen eine Änderung
Die Herzen der Afrikaner weinen fast jede Sekunde.Hat jemand sich gefragt warum einige Afrikaner die früher hier gelebt haben nicht mehr hier sind?Anscheinend nicht!!Sie gingen in die USA,Kandana od. Großbritanien wo sie ALS MENSCHEN akzeptiert werden.Die Situation ist ein totales Chaos auch von der Seite der Polizei.Hat jemand von euch die Dokumentation "OPERATION SPRING" geschaut,die in Wien im Jahr 2000 passiert ist??Glaubt man,dass dadurch jetzt alles anders ist?Es gibt viele Unschuldige die jetzt im Gefängnis sitzen aufgrund von Drogen.Wenn man sich diesen Film "OPERATION SPRING" ansieht,dann kann wissen bzw. ob wirklich ALLE Schwarzen etwas mit Drogen zu tun haben.Ein Afrikaner der sein DR. in der JKU Linz absolviert hat,ist nach Wien gefahren, wurde dort am Bahnhof von der Polizei festgehalten,nahmen ihn dann ohne Grund auf die Polizeidirketion mit,um in seinem Hintern mit dem Finger nach Drogen zu suchen.Pfui,einfach nur grausam!!!!
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oeggoe (8598)
02.02.2009 23:06 Uhr
Es sind keine Vorurteile der Oesterreicher gegenueber Anderen.
Nein, es ist oft die schon beinahe unfassbare Dummheit "meiner" Landsleute, die immer noch glsuben, der Oestericher tut schifahren, hat einen Trachtenanzug an, und jodelt mit einer Wein- oder Mostnase!!!???
Ich empfehle ALLEN, geht einmal am Broadway spazieren, und Ihr glaubt gar nicht, wieviele unterschiedliche Rassen da Einem entgegen kommen.
Un da sind wir Mitteleurpaeer (blond, gross, blauaeugig - manche sagen Arier dazu) ganz massiv in der Minderheit!!!!
Andererseits sind sehr viele Schwarzafrikaner nach Linz "gezogen" seit die Polizei in Wien den Karlsplatz "geraeumt" hat.
Leider fehlt uns da ALLEN die Moeglichkeit, zu unterscheiden.
Ich hoffe, dieses Posting kann verdeutlichen, dass es zwei Seiten gibt, auch in Linz!!!
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Simone (1)
02.02.2009 22:24 Uhr
Sher traurig und niveaulos wie mit den Afrikanern umgangen wird...
Ich als Österreicherin bin wirklich enttäuscht von meinen eigenen Landsleuten,die teilweise so rassistisch gegen Schwarze vorgehen das ist wirklich die Höhe.Ich spreche daraus aus eigener Erfahrung!!Die Schwarzen sind Leute bei denen des Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft gibt,was viele Menschen hier schon lange nicht mehr kennen,weil jeder nur an sich selber denkt und nur egoistisch durch das Leben geht. Es gibt auch genügend Österreicher die kriminell sind.Auf der ganzen Welt gibt es gute und schlechte Menschen,und dabei spielt es absolut keine Rolle von wo wie Leute sind,oder wie sie aussehen.Wir wollen auch nicht,wenn wir in ein anderes Land gehen,dass mit uns schlecht umgegangen wird oder dass wir bestipft werden nur weil wir nicht aus diesem Land sind.Mich können nicht einmal meine eigenen Nachbarn grüßen weil ich mit einem Schwarzen verheiratet bin.So als ob sie etwas Besseres wären.Einfach nur grauenhaft.
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hanspeter72 (2011)
02.02.2009 21:18 Uhr
am anfang war das grüssen!
ich glaube, kein oesterreicher wird sich gegenüber einem fremden schlecht verhalten!
zu bedauern ist nur, dass diese fremden wohl die fehler des gastlandes sehen, aber ihre eigenen gerne unter den teppich kehren wollen!
so geht es auch nicht - lernt unsere sprache, unsere gesetze zu befolgen( müssen auch wir staatsbürger) und vor allem grüssen und ihr werdet es nicht glauben, dass wirkt wahre wunder!
wir oesterreicher wollen bestimmt nicht, dass es ordentlichen zuwanderern bei uns schlecht geht, sondern, dass ihr euch bei uns wohlfühlt.
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Sibigem (4)
02.02.2009 22:03 Uhr
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Die Afrikaner sind nette Menschen und versuchen mit den Leuten von hier in Kontakt zu treten,wenn es von den Österreichern aber nicht zugelassen wird dann liegt das Problem nicht bei den Afrikanern.In fast allen Diskotheken und Lokalen sind Afrikaner nicht erwünscht nur aufgrund ihrer Hautfarbe.Immer wieder kommt die Aussage "Eintritt nur für Stammgäste" od. "Eintritt nur mit Mitgliedskarte".Wenn man immer so behandelt wird,dann wird man aus der Gesellschaft ausgeschlossen.Deswegen gehen die Afrikaner nur zu afrikanischen Lokalen wo sie akzeptiert werden so wie jeder andere auch.In der Arbeit und auf der Straße ist es nicht anders.Man sollte selber in Kontakt mit diesen Menschen treten,damit man sieht wie die Schwarzen wirklich sind,und nicht aufgrund von was die Medien oder andere Menschen sagen.Seine EIGENE Meinung bilden,das ist wichtig.PRIMITIVITÄT WIE LANGE DAUERTE DIESE NOCH AN???
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unbekannt (2)
04.02.2009 11:10 Uhr
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Hallo an alle SchreiberInnen und LeserInnen.
Eure Kritik ist wirklich wichtig, der Ansatz der mit diesem blog verfolgt wird von höchster prisanz. aber eine bitte an alle: Sprache und Schrift ist Macht, ein Apell an alle sich immer der verwendeten Begriffe bewußt zu sein (beispielsweise MigrantInnen statt AusländerInnen)....und auch ein bisschen vorsicht mit pauschalaussagen...
nicht sauer sein....nur so ein tip!!!
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hopfo (2395)
04.02.2009 11:46 Uhr
Sibigem (4)
02.02.2009 21:48 Uhr
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Einander zu größen ist das wichtigsten Zeichen der Afrikaner. Die Leute die das Grüßen nicht beherrschen sind großteils die Österreicher die glauben sie haben es nicht nötig zu grüßen weil sie sich als etwas Besseres sehen.In dem Haus in dem ich wohne leben nur Österreicher,und mehr als die Hälfe der Leute schafft es nicht mich zu grüßen wenn ich sie grüße. Sie schauen mich einfach nur blöd an und gehen weiter,so als ob ich ein Stück Dreck wäre.Ich sag nicht das alle Österreicher so sind.Manche Probleme entstehen durch die Medien.Hier in Linz gibt es einige Afrikaner die hier noch studieren bzw. studiert haben, den Dr.,Mag.,Dipl.Ing. Titel haben und trotzdem werden sie ebenfalls wie Kriminelle behandelt.In der katholischen Kirche sind auch einige afrikanische Priester.Aber für die ganze Bevölkerung sind die Schwarzen die besonders schlechten.Ob man schlecht ist,ist abhängig von der Person und nicht von wo man her kommt bzw.welche Hautfarbe man hat.
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Sibigem (4)
02.02.2009 20:40 Uhr
wie lange dauert diese Primitivität...?
Ich bin ganz enttäuscht, dass manche von uns noch so primitiv und rassistisch eingestellt sind. Es ist sehr schade, dass die Medien alle Schwarzafrikaner in den gleichen Topf schmeissen. Gott sei dank, dass es Linz09 gibt, denn sonst hätte niemand der Stimme der Afrikaner zugehört. Was die Afrikaner hier in Österreich leiden ist wahnsinnig viel. Dort haben die Medien eine große negative Rolle gespielt. Es gibt gute und schlechte Menschen egal von welcher Abstammung sie sind!! Mir ist nichts bekannt, dass bei den ganzen Banküberfällen in Österreich je ein Schwarzafrianar dabei gewesen sein soll. Aber trotzdem werden die Schwarzen als die am meisten Kriminellen angesehen. Wo ich wohne bin ich der einzige Afrikaner, und wenn etwas passiert dann soll es automatisch ich gewesen auch wenn ich nicht einmal da war!!! Mein Nachbar (ein Österreicher) hat immer alle Arten von Abfällen in meinen Postkasten geschmissen, und das muss ich mir nich bieten lassen.Mein Postkasten ist kein Mistkübel.....
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Erikp (1)
02.02.2009 19:16 Uhr
Medien und Afrikaner in Linz
Liebe Nachbarin: Danke für die genaue Schilderung ihres Problems mit ihrem schwarzen Nachbarn. Wie Sie bestimmt wissen, ist bei Kommunikation immer entscheidend, wie man etwas mitteilt. Wenn eine Person etwas nicht versteht oder aufgrund von Verunsicherung und Angst (die meisten Schwarzen haben bereits dramatische Situationen hinter sich und auch hier im schönen Österreich erlebt) Kontakte mit ÖsterreicherInnen meidet, liegt es wohl auch an uns, auf diese Personen zuzugehen und diese zu unterstützen. Für mich war und ist es bspw. bei Auslandsaufenthalten immer hilfreich, wenn mir dort lebende Personen hilfreich zur Seite stehen.
Lieber drescha: Würdest du nicht auch sagen, dass Medien tendenziell lieber über verbrecherische Machenschaften (Ladendiebstähle) von Ausländern als von Inländern berichten. Das hat nichts mit Zensur, sondern mit Stimmungsmache zu tun.
Liebe Grüße
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drescha (164)
02.02.2009 20:36 Uhr
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Lieber Erikp - nein, das würde ich eben nicht sagen (abgesehen von Kronen Zeitung o.ä. aber wer liest die schon...). Im Gegenteil ist in der Vergangenheit oft die Nationalität bei Kriminalitätsberichten verschwiegen worden. Mittlerweile scheint es besser geworden zu sein; vermutlich weil sich viele Leser (auch hier im Forum) darüber aufgeregt haben und man erkannt hat, dass so etwas noch mehr Stimmung macht als einfach zu schreiben wie es wirklich ist. Und außerdem: es spielt im Prinzip keine Rolle worüber gewisse Medien lieber berichten, solange es nichts zu berichten gibt und keine Artikel frei erfunden werden. Daher haben thor42 und klaus9951 hier vollkommen recht.
Das negative Image der Schwarzafrikaner kommt nicht von ganz ungefähr. Vorsicht bzw. Vorbehalte seitens der österreichischen Bevölkerung sind noch lange keine Vorverurteilung.
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wien3 (3417)
03.02.2009 00:24 Uhr
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"Das negative Image der Schwarzafrikaner kommt nicht von ganz ungefähr."... Keine sorge drescha, dank Jörgl und der BZ/FP ist auch das negative Image der Österreichern im Ausland intakt!
nachbarin... dei kommentar paßt genau zur Thema... Du hast mal a schlechte erfahrung mit "ein" schawarzafrikanische Familie und plötzlich heißt es bei dir "Nicht wir haben Probleme mit den Schwarzen, sondern sie haben Probleme sich anzupassen!" Dei Problem ist sicherlich die verallgemeinerung.
thor42.. Du schreibst: "wenn man in Linz etwas von Euch hört, hat dies meist einen kriminellen Hintergrund." ich stimme mit thehypercritics überein, es liegt wirklich mit der Medien die eigentlich auch positiveres bringen könnte über schwarzen und andere Ausländer die vieles hier in Österreich leisten. Jedoch wenn man's für die schwarze machen, was ist mit die Österreichern die täglich gutes leisten? Tja, dann müßte auch etwas geschrieben werden und "FEEL GOOD" stories verkaufen keine Zeitungen!
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drescha (164)
03.02.2009 00:45 Uhr
nachbarin (1)
02.02.2009 16:14 Uhr
Nicht wir haben Probleme mit den Schwarzen, sondern sie haben Probleme sich anzupassen!
Als in unser Haus ein Schwarzer einzog, dachte sich vorerst niemand was. Ein Afrikaner mit 3 Frauen, na gut – seine Sache.
Aber als ständig gegen die Hausordnung verstoßen wurde fingen die Probleme an.
Zum Wohnungslüften wurde die Wohnungstüre ins Treppenhaus geöffnet (es stank penetrant nach Mottenkugeln) – wozu Fenster da sind, ist ihnen unbekannt! Diese sind mit „Fetzen“ verhangen bzw. verdunkelt.
Dass ein Grüßen beim Begegnen zu den einfachsten Grundregeln des Zusammenlebens gehört, ist ihnen auch unbekannt.
Auf kleine Verfehlungen angesprochen bekommt man nur eine Antwort: „Bin auch nur Mensch“.
Auch ein Österreicher wird darauf aufmerksam gemacht, wenn er etwas gegen die Hausregeln gemacht hat, aber der versteht zumindest die Sprache.
Man sollte die Schwarzen aufklären: Es tut euch niemand etwas! Benehmt euch so wie es die Regeln des Landes vorgeben!!
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hopfo (2395)
04.02.2009 11:31 Uhr
unbekannt (2)
02.02.2009 14:16 Uhr
dass in einer zeit in der jeder die möglichkeit hat (oder besser gesagt hätte) sich über kulturen, sprache, lebensweisen etc. zu informieren, es noch menschen gibt, die glauben ihre unqualifizierten, menschenverachtenden und falschen (siehe aktuelle kriminalitätsstatistik) aussagen hier abgeben zu müssen...
Herr Okafor! Vielen Dank für Ihre Arbeit (die Großschreibung ist Zeichen meines Respekts) nicht nur im Namen der direkt Betroffenen sondern auch im Namen aller Österreicher, auch derer die die Wichtigkeit Ihrer Tätigkeit "jetzt" noch nicht verstehen........
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Okafor (1)
02.02.2009 12:58 Uhr
Wir haben angefangen und wir laden alle ein mit uns dieser image zu verbessern. wir laden alle ein unsere veranstaltungen zu besuchen, in Dialog mit die Afrikanern zu treten.
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thor42 (1331)
02.02.2009 11:13 Uhr
Ich bin froh, dass ich kein Fremder in Linz bin. In Linz ein Fremder zu sein, noch dazu ein Schwarzer zu sein, ist sicher schwierig. Aber, wenn man in Linz etwas von Euch hört, hat dies meist einen kriminellen Hintergrund. Das zu ändern, liegt auch bei euch.
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thehypercritics (639)
02.02.2009 12:48 Uhr
drescha (164)
02.02.2009 13:08 Uhr
unbekannt (2)
04.02.2009 19:34 Uhr
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die medien berichten oft sehr emotional und vereinfacht, damit die leute den bericht auch lesen wollen, egal ob er dann noch der vollständigen wahrheit entspricht. ein tip zur desillusionierung unserer ach so objektiven medien - schau dir die kronendoku an:
(kurzversion) http://scoop.at/sterreich/Krone-Doku-auf-YouTube
da stellt sich dann die frage wie wird von wem meinungsbildung betrieben.....
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klaus9951 (2868)
02.02.2009 10:07 Uhr
Vielleicht fragt Ihr Euch
auch einmal, wer an den vielen und ungerechten Vorurteilen schuld ist?
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