LINZ. Feiernde Studenten, laute Musik und „geistige“ Getränke: Den legendären Mensafesten an der Kepler-Universität droht das Aus. Das Direktorat sieht die Abhaltung akademischer Kongresse durch die Festivitäten beeinträchtigt.
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Diese Mensafeste, bei denen das Kondenswasser von der Decke tropft wenn die Partymenschen feiern und schwitzen, bei denen man das eigene Wort nicht versteht, weil die Musik so laut ist, (gut ist sie da draussen selten), in einer Kellerbar der nie Tageslicht erblickt, die wird doch wohl keiner vermissen, oder?
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Ich habe selbst vor etlichen Jahren diese sogenannten "Mensafeste" kennengelernt. Vorher habe ich zum Vergleich Wien, Graz und deren Uni-Feste kennengelernt. In Linz sind und waren großteils viele minederjährige Schüler auf diesen Festen, um sich mit Dopplerflaschen Wein in der Hand "niederzusaufen". Mit Uni hat so ein Mensafest reichlich wenig gemein. Eher mit "Bauerndisko" in der Provinz. Es wäre besser, diesen Uni-Standort vom Mühlviertel in die ehemaligen Tabakwerke nahe dem Stadtzentrum zu verlagern. |
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Wie verhindert man am effektivsten, dass frische Gedanken, die im umfeld einer universität entstehen könnten, eine ganze stadt in mitleidenschaft zieht. richtig, man baut die uni dorthin, wo sie ghettoisiert ist und eine größtmögliche distanz zum stadtzentrum aufweist. an die pheripherie, dorthin, wo's noch öfter nach kuhmist stinkt, als am hauptplatz.
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Die Linzer Uni kann sich glücklich schätzen, auf einem Campus vereint zu sein - im Gegensatz zu anderen Unis, welche über die ganze Stadt verteilt sind. Die Idee des Rektorats, das Campusleben nun in der Stadt zu verstreuen scheint kontraproduktiv. Seien wir doch froh, dass Studenten sich ihrer Uni so verbunden sind, dass sie auch in der Freizeit dort sein wollen!
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Ich trete dafür ein, dass die Mensafeste umfunktioniert werden.
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Ein Studentenfest soll nur von Studenten mit Studentenausweis besucht werden dürfen... Dann wird auch weniger passieren.
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Die Feste gibt's schon Jahrzehnte, also Finger weg.
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Also einer Uni abzusprechen, akademische Arbeit zu leisten - und Abhaltung von Kongressen ist eine Art akademischer Arbeit - und statt dessen lieber Mensafeste abzuhalten ist ein starkes Stück. Als Almuni der JKU sollte man doch eher auf die hervorragende Arbeit der Uni stolz sein können als auf einen zweideutigen Ruf als "uni mit den ge****en Mensafesten"! |
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Wenn schon mit Fremdwörtern herumschmeißen, dann bitte auch richtig ... |
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EU weites Raucherverbot, Aloholkonsumationsverbot in Rom und jetzt auch das Ende von Mensafestln. Mit dem könnte ich ja noch leben, aber dass es OÖN-Poster gibt, die sich mit einem Versammlungsverbot solidarisieren, lässt mich dann doch die flache Hand auf die Stirn schlagen |
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Wenn man die dauernden Vandalenakte und Ruhestörungen beachtet brauchen sich die ÖH-Fraktionen nicht wundern, wenn es der Unileitung irgendwann einmal reicht und die Mensafeste abgedreht werden! Was soll das bitte für eine "Campuskultur" sein? Daß der ÖH-Vorsitzende in diesem Zusammenhang von "Prunkveranstaltungen für einige wenige" spricht ist Populismus pur, der wohl auch mit den im Mai anstehenden ÖH-Wahlen zu erklären ist! Lieber Herr Gegenhuber: Solche "Prunkveranstaltungen" wären beispielsweise auch Sponsions- und sonstige akademische Feiern, die sie als Student eigentlich anstreben sollten! Das Problem der Mensafeste ist auch, daß nicht zuletzt aufgrund solcher Niveaulosigkeiten der Großteil der Besucher gar nicht mehr aus Studenten, sondern aus Schülern und sonstigen Leuten, die sich an einem Do abends billig ansaufen wollen, besteht! Irgendwann wird es wohl auch an der JKU wie bereits an anderen österreichischen Unis einen Wachdienst geben müssen, der für Ordnung sorgt! |
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Ja genau, und dieer (Be)Wachdienst soll wohl mit scharfen Hunden und Elektroschockern ausgestattet werden? Welch armes ängstliche Wesen wünscht sich wohl eine Präsenz die sonst nur in Gefängnissen üblich ist? Sagmal meinst du das ernst was du da schwafelst? Die meisten Mensafeste da "draussen" sind deshalb so langweilig, weil da eben nur Leute sind von dieser Uni. Da draussen gibt es keine Vermischung von Andersinteressierten. Die Stimmung an der Kepler Uni krankt an der Abhängigkeit von diesem Bankenimperium und an seiner Ghettoisierung, und an Leuten wie Ihnen. |
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dass die Hauptkritikpunkte der Uni-Verwaltung, nämlich die Demolierung und Verwüstung der Einrichtungen (die eine langjährige üble Sitte sind), von den Studentenvertretern nicht bestritten, aber auch nicht aufgegriffen werden. Stattdessen greift die ÖH mit dem Wort "Prunkveranstaltung" in die (bewährte?) Klassenkampf-Schublade. |
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