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Ziel Vollausbau: Linz braucht 780 neue Hortplätze

LINZ. Bis 2019 muss die Stadt aktiv werden.

Will die Stadt Linz die Vollversorgung mit Hortplätzen weiter anbieten, muss bis zum Jahr 2019 Platz für 34 zusätzliche Gruppen geschaffen werden. Das geht aus der neuen Hort-Bedarfsprognose hervor. Die Stadt wird daher bis zum Schuljahr 2019/20 insgesamt 780 Hortplätze errichten müssen. Der dafür notwendige Beschluss soll am 29. Juni im Gemeinderat erfolgen. Man sei bestrebt, das Ausbauprogramm von Hortplätzen den Bedürfnissen der Linzer Familien anzupassen. Aktuell werden von der Stadt 239 Hortgruppen mit 4800 Plätzen angeboten.

Die gesellschaftliche Entwicklung mit starken Geburtenjahrgängen und Zuwanderung zwingt die Verantwortlichen zum Handeln. Genutzt werden soll der zusätzliche Bedarf für Linzer Kinder durch Doppelnutzung von Räumlichkeiten in Schulgebäuden, die Aktivierung von vier bewilligten, aber derzeit noch nicht genutzten Hortgruppen sowie durch bauliche Maßnahmen. Das kündigten Bürgermeister Klaus Luger (SP), Vizebürgermeister Christian Forsterleitner (SP) und die Stadträte Eva Schobesberger (Grüne), Karin Hörzing (SP) und Markus Hein (FP) an.

So wollen die Verantwortlichen den Bedarf in den Stadtteilen decken:

In Urfahr besteht Bedarf an sechs zusätzlichen Gruppen. Bei den Horten Karlhofschule und Robinsonschule ist eine Doppelnutzung vorgesehen, der Hort Biesenfeld soll aktiviert werden.

In den Stadtteilen Innenstadt, Kaplanhof, Franckviertel, Froschberg und Bulgariplatz gibt es Bedarf an neun zusätzlichen Gruppen. Im Hort Grillparzerschule wird eine Doppelnutzung angestrebt, der Hort Froschbergschule soll um zwei Gruppen erweitert werden.

Im Bereich von Bindermichl, Spallerhof und Keferfeld werden elf zusätzliche Gruppen benötigt. Der Hort der Spallerhofschule soll doppelt genutzt werden, der Hort in der Stadlerschule dazu mit Leben erfüllt werden. Im Schuljahr 2018/19 geht der sechsgruppige Hort bei der Keferfeldschule in Betrieb.

Für den Linzer Süden (Neue Heimat, Kleinmünchen, Auwiesen) gibt es Bedarf an sieben zusätzlichen Gruppen. Bei den Horten Auwiesen-, Renner- und Siemensschule ist eine Doppelnutzung angedacht, der Hort Pestalozzistraße soll aktiviert werden. Ab 2018/19 soll dann die Errichtung und Inbetriebnahme eines Horts bei der Löwenfeldschule mit acht Gruppen erfolgen. Der Hort Pestalozzistraße würde dann aufgelöst. So sehen es die Planungen der Stadt Linz vor.

In den Stadtteilen Ebelsberg und Pichling gibt es hingegen nur Bedarf an einer zusätzlichen Hortgruppe. Der Hort Hauderweg wird vorübergehend Räumlichkeiten im Volkshaus nutzen, bis die Erweiterung von sechs auf neun Gruppen zur Verfügung steht. Diese soll ab September 2019 den Bedarf in diesem Bereich von Linz decken.

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Artikel OÖN 16. Juni 2017 - 00:04 Uhr
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