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Oberösterreich  > Linz

Stadt und Lutz-Stiftung einigten sich auf Kasernen-Masterplan

LINZ. Konstruktives erstes Treffen im Linzer Rathaus – weitere Gespräche nach Ostern geplant.

Heer will mindestens 34,25 Millionen Euro für die Ebelsberger Hiller-Kaserne

172.000 Quadratmeter groß ist das Areal der 1940 bis 1943 errichteten Hiller-Kaserne. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Mit einem Ziegelstein stellten sich die Vertreter jener Privatstiftung des Möbelriesen XXXLutz, die das Ebelsberger Kasernenareal erworben hat, bei der Stadt Linz vor. Zum Auftakt der Gespräche mit Bürgermeister Klaus Luger (SP) und Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FP) brachten sie gestern den Stein mit der Aufschrift "XXXLutz in XXXLinz: Ein Herz für leistbares Wohnen" mit.

So harmonisch wie am Anfang blieb die Stimmung auch während der Gesprächsrunde. Nachdem in den vergangenen Wochen unklar war, inwieweit Stadt und Stiftung bei dem Vorhaben aus der Fläche einen neuen Stadtteil zu machen, einen gemeinsamen Weg zu finden, gelang es bei der Gesprächsrunde, wichtige Weichen zu stellen. "Es hat sich gezeigt, dass die Ziele der XXXLutz Gruppe und der Stadt Linz nahezu deckungsgleich sind. Der Wunsch der Bürger nach leistbarem und hochwertigem Lebensraum steht bei allen Beteiligten im Vordergrund", sagt Hein.

 

Areal Hiller-Kaserne Ebelsberg: Erstes Treffen zwischen Investor, Bürgermeister Klaus Luger und Infrastrukturstadtrat...

Posted by Markus Hein on Freitag, 11. März 2016

Stadtplanung federführend

Vereinbart wurde die Ausarbeitung eines gemeinsamen Masterplanes für die Hillerkaserne und die angrenzenden Sommergründe, die mehrere Wohnbaugesellschaften gekauft hatten. Federführend bei der Ausarbeitung ist die Linzer Stadtplanung, externe Experten sollen aber beigezogen werden. "Diese Entscheidung bringt für Ebelsberg viele Vorteile", sagt Luger. Die nächsten Schritte für das Gesamtkonzept sollen bei einer weiteren Gesprächsrunde nach Ostern beschlossen werden.

Zufrieden mit dem Verlauf des rund einstündigen Treffens zeigte sich auch Christian Mitterhauser, der in der XXXLutz-Gruppe für soziales Engagement und leistbares Wohnen verantwortlich ist. "Wir wollen als großes Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, um vielen Menschen bessere Lebensbedingungen zu bieten." Um dieses Ziel zu erreichen, wurden am Freitag einige Zielsetzungen vereinbart. Neben bedarfsorientierten und vor allem leistbaren Mietwohnungen sollen auf dem Areal im Linzer Süden Grün- und Erholungsanlagen sowie die nötige Infrastruktur entstehen.

Die Rede ist unter anderem von Kinderbetreuungseinrichtungen und Nahversorgern. Eine gewerbliche Nutzung, etwa für Großkaufmärkte, gilt weiterhin als ausgeschlossen. Wann die ersten Bagger auffahren werden, ist noch unklar. Luger ging gegenüber den OÖNachrichten zuletzt davon aus, dass in spätestens eineinhalb Jahren der fertige Masterplan auf dem Tisch liegen soll.               

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Artikel Christopher Buzas 12. März 2016 - 06:59 Uhr
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