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Sparkurs brachte der Stadt Linz 54 Millionen Euro

LINZ. Vizebürgermeister Forsterleitner (SP) spricht von einem Erfolg und will den Sparkurs beibehalten.

Die Stadt Linz und ihr Kreditproblem

Christian Forsterleitner, Linzer Vizebürgermeister (SP), zuständig für Finanzen Bild: VOLKER WEIHBOLD

778 Millionen Euro beträgt der Schuldenstand der Stadt Linz mit Ende des vergangenen Jahres. Die Situation sei zwar alles andere als lustig, sagt Vizebürgermeister Christian Forsterleitner (SP), aber der Weg der Sparsamkeit zeige Wirkung. Die in den vergangenen vier Jahren gesetzten Maßnahmen hätten nämlich das städtische Budget um 54 Millionen Euro entlastet. Bis zum Jahr 2021 (dann wird wieder gewählt) sollen es insgesamt 170 Millionen Euro sein. Forsterleitner wählte den Vergleich mit einem Marathon-Lauf: "Die Laufzeit ist in Ordnung, wenn wir das Tempo beibehalten, dann passt’s." Allerdings konnte der Linzer Finanzreferent nicht sagen, bei welchem Kilometer dieses symbolischen Marathonlaufes sich die Stadt befinde.

Die Eckpunkte des Sparkurses der vielen auch oft kleinen Schritte, zu dem sich Forsterleitner einmal mehr bekannte, seien neben Sparsamkeit und Schuldenabbau die Schaffung moderner Strukturen (Magistratsreform und Linz-Holding), das Ende der Franken-Kredite und die Konzentration auf Kernaufgaben. So werde sich die Stadt weiterhin von nicht-strategischen Immobilien trennen, ohne allerdings das Vermögen zu verschleudern. Wichtig sei ein kontinuierlicher Kurs.

Das Ziel, keine neue Schulden zu machen, sei erreicht. Nun gehe es in den kommenden Jahren darum, einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Das werde sich aber sicher nicht bis 2021 ausgehen, so Forsterleitner.

Die Linzer ÖVP erkannte zwar die Sparbemühungen in Linz an, hielt die "SP-Jubelstimmung" aber für völlig unangebracht. Es könne nicht von Schuldenabbau gesprochen werden, es gebe eine Schuldenexplosion, so VP-Klubobmann Martin Hajart. 

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Artikel (rgr) 01. Juni 2017 - 00:04 Uhr
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