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Neues Konzept für Gasthaus Auerhahn

Um billiger produzieren zu können, stellt sich die Gastronomie um. Multi-Gastronom Rene Weber ist ein Vorreiter.

Im Arkadenhof will René Weber hingegen weiter kochen lassen.   Bild: Karin Haas

Er hat Mitte Februar dem Gasthaus Auerhahn in der Freistädter Straße 228 in Linz-Urfahr die immer gleich bleibende Standard-Speisekarte, das „Herzstück“, verpasst, das er im Haid-Center betreibt.

Für beide „Herzstücke“ wird zentral vorproduziert. Dies derzeit noch im Auerhahn alias Herzstück 2. Doch bald soll der Standort für eine externe Großküche gefunden sein, die zentral beliefert. „Wenn man den warmen Krautsalat in großen Mengen macht, schmeckt er besser“, wirbt Weber für sein Konzept. Klar, dass auch der Schweinsbraten „zentral“ gemacht wird. In den Herzstücken werde nur mehr „finalisiert“.

„Urfahr ist ein schwieriges Pflaster. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen“, begründet Weber diesen Schritt. Und: Seit der Umstellung habe sich der Umsatz verdreifacht. In Webers Arkadenhof und im „Schiefen Apfelbaum“ wird weiterhin „autark“ gekocht. Schließlich wolle man diesen Lokalen nicht ihre Identität rauben.

Das Herzstück-Konzept soll hingegen mit weiteren Standorten wachsen. Weber denkt daran, stillgelegte Linzer Gasthäuser zu übernehmen. Er beschäftigt 60 Mitarbeiter und bespielt kulinarisch 600 Sitzplätze. Sein Arkadenhof-Küchenchef Uwe Schrögendorfer ist bereits in die neue „Produktionsküche“ nach Urfahr übersiedelt.

Weber will mit dem Herzstück besonders jene ansprechen, die sich einen Gasthaus-Besuch nicht oft leisten könnten. Im Auerhahn-Herzstück kostet das Mittagsmenü mit Suppe 6,90 Euro. Dafür gibt es Surbauch, Pariser Schnitzel oder Schweineschopfsteak. À la Carte kostet kein Hauptgericht mehr als zehn Euro. Die Küchenzeiten sind dem Sparkonzept angepasst. Nur Montag bis Freitag offen, und um 20 Uhr ist Schluss.

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Artikel Karin Haas 08. März 2018 - 06:29 Uhr
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