
15 Meter stürzte vergangene Woche ein Müllauto der Linz AG beim Pöstlingberg ab, zwei Mitarbeiter wurden verletzt. Das Team war gerade auf dem Weg, um den Abfall des letzten Hauses am Knappenederweg zu entsorgen. Dabei muss eine unbefestigte, private Forststraße, die durch einen Wald führt, passiert werden.
Bereits 2005 gab es auf demselben Abschnitt einen Unfall mit einem Fahrzeug der Linz AG. Damals stürzte ein Saugwagen auf dem Weg zur Entleerung einer Senkgrube ab, zwei Mitarbeiter verletzten sich. Während der Linz-AG-Kanalbereich noch prüft, ob dieses Haus weiterhin viermal im Jahr angefahren werden kann, trafen die Kollegen des Mülldienstes bereits eine Entscheidung: Die Müllentsorgung wird eingestellt. Stattdessen wurde mit dem Hausbesitzer eine Stelle vereinbart, an der die Mülltonne in Zukunft abgeholt wird. „Wir wollen damit die Gefahren für unsere Mitarbeiter minimieren“, sagt Berthold Amerstorfer, Chef der Linz-AG-Müllabfuhr.
„Unfallschaden war gering“
Der Schaden am abgestürzten Fahrzeug halte sich in Grenzen, sagt Amerstorfer. Es könne zwar nicht mehr benützt werden, aber: „Der Restwert war gering, weil es bereits zehn Jahre im Einsatz war.“ Durchschnittlich machen Müllautos dreizehn Jahre Dienst.
Ich halte die Straße ja instand, obwohl sie nicht mir gehört.
Würde die Straße mir gehören, wäre sie schon Asphaltiert!
Hätte bei dem Unfall aber auch nichts genützt, weil der einfach von der Straße runtergefahren ist.
Die Schotterstraße ist weder in einem schlechten Zustand noch zu schmal.
Mich stört hauptsächlich, daß ich eine Straße erhalten muß, die auf öffentlichem Grund verläuft.
Ist ja nicht MEINE Privatstraße, sondern die des Magistrat Linz und anderer Grundbesitzer.
Mein Haus steht an dieser Stelle seit Jahrhunderten.
Meine Familie + Mieter bewohnen das 6 Parteien Anwesen seit 1923.
Seit Jahrzehnten(40 Jahre+) kommt die Müllabfuhr.
Viele Jahre ist kein Unfall passiert.
Als 2005 der Senkgrubenwagen abstürzte war die Schotterstraße um 75cm schmäler.
Daraufhin wurde vom MAGISTRATS-FÖRSTER die Straße verbreitert, weitere Sicherungsmaßnahmen(Leitpfosten z.B) wurden aus Kostengründen verweigert.
Warum vom MAGISTRATS-FÖRSTER?
Weil dieses Stück der Straße der Gemeinde Linz gehört.
Es handelt sich also um eine "Privatstraße auf öffentlichem Grund", vulgo Forststraße, auf welcher mein Anwesen das Fahrtrecht inne hat.
Seit die Straßenmeisterei viele Aufgaben der Straßen/Wegeerhaltung an Dritte vergibt, werden weder die Ränder gemäht, noch die Straße instand gehalten.
Seit Jahren darf ich selbst mittels Schiebetruhe/PKW jährlich 10 Tonnen Schotter aufbringen um die 800m Schotterstraße in PKW befahrbarem Zustand zu halten.
Ein BRAVO an die Stadt Linz!
Natürlich sollen euch die Steuerzahler eine betonierte Fahrbahn, vierspurig, bezahlen, ist doch logisch, oder ?
Aber wenn 6 Parteien nicht soviel Knete aufbringen, die Strasse selbst zu erhalten, sollen sie halt wegziehen oder mit Eselkarren fahren.
Ich finde es gut, dass die Müllabfuhr eingestellt wurde, wie käme auch da wiederum der Steuerzahler dazu, für ein paar Leutl einen Sonderdienst einzuführen. Die paar Kübel müsst ihr eben bis zur Anschlußstrasse transportieren und .... noch besser ..... möglichst Müll vermeiden.
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