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Nach 90 Jahren wird besonderes Wohnhaus geschleift

LINZ. Kein Denkmalschutz: Ein 90 Jahre altes Einfamilienhaus nahe den Balzarek-Villen auf dem Froschberg fällt dem Bagger zum Opfer.

36 Kommentare Philipp Hirsch 03. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
von felixh (3285) · 03.10.2017 18:14 Uhr
von transalp (622) · 03.10.2017 18:11 Uhr

Dieses Thema ist nicht ohne- jetzt nicht speziell auf dieses Haus bezogen aber im Sinne der Stadtentwicklung und ihrem Erscheinungsbild:

Erstens:
Als Eigentümer eines solchen Gebäudes möchte man das eigene Haus so gestalten oder auch neu bauen wie man es möchte und nicht Vorschreibungen vom Denkmalschutz befolgen müssen.
Verständich.

JEDOCH Zweitens:
Meines Erachtens ist es die Aufgabe der Politik u Behörden, gewisse Richtlinien zum Stadtbild zu erschaffen- ansonsten herrscht totaler Wildwuchs.

Hier die Balance zu halten ist die große Kunst.

Eines ist aber leider bereits sichtbAr am Beispiel ALT-URFAHR WEST:
Die derzeitige Stadtregierung duldet denn dortigen Wildwuchs und findet es scheinbar nicht der Mühe wert diesen dort einzudämmen.
...Leider.

Vom Einsatz zur Erhaltung wertvoller Bausubstanz ist derzeit nicht viel zu sehen (da spreche ich nicht dieses Haus an, sondern die Geschehnisse in Linz allgemein)...

Leider!

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von schreiberin (19) · 03.10.2017 17:44 Uhr

wie gern würde ich so ein haus kaufen, leider fehlt das nötige "kleingeld" als normale durchschnittsverdienerin. dasselbe dachte ich bei der schleifung der villa in der kroatengasse.
da steht jetzt auch ein kasten. nicht hässlich, aber kein vergleich zu früher!!!!

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von NikolausKretz (93) · 03.10.2017 16:40 Uhr

Sehr schade. Man könnte dieses Haus sicherlich mit vertretbarem Aufwand sanieren, nur kann man dann nicht die von Eigentümern oder Investoren gewünschten Bebauungsdichten erreichen. Gerade aber eine lockere Bebauung macht diese Gegend so lebenswert!

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von Einheizer (2635) · 03.10.2017 15:47 Uhr

Denkmalschutz in Linz ?
Schutz historischer Bausubstanz in Linz ?
Alles Fehlanzeige , Linz ist eine Abrissstadt ! Milchhalle, Wollzeugfabrik, Hefefabrik, Ankerbrot Werke, Schloss Hagen, Frauenklinik, Tonofenfabrik Schadler, etc. etc. , die Liste ließe sich noch ein Stück fortsetzen. Mit ein wenig Hirnschmalz hätte man all die Gebäude retten und einer Nachnutzung zuführen können, allein man wollte nicht.
Schnell abreißen, das wollen Investoren - und die Stadt hilft dabei !

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von dr.haus (17) · 04.10.2017 22:44 Uhr
von martinmt (39) · 03.10.2017 14:44 Uhr

man sieht an den Kommentaren, dass es in Österreich keinerlei Verständnis für alte Bausubstanz gibt; es muss praktisch und neu sein, Patina und Stil sind nur im Weg. sehr schade !

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von Sommergewitter (647) · 03.10.2017 16:40 Uhr
von BrotundButter (2) · 03.10.2017 14:38 Uhr

Zitat Bericht: "Gestalterischer Willkür" sei..."Tür und Tor geöffnet worden",.....

hahaha, lächerlich, ... vermutlich hätte bei einer Volksbefragung vor 90 Jahren diese schöne Dachform nicht die geringste Chance zur Realisierung gehabt, aber der damalige Bauherr hat eine "Willkürliche Entscheidung" für ein gebogenes Dach getroffen, ...in hemmungsloser gestalterischer Willkür, hahahah

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von Harbachoed-Karl (9373) · 03.10.2017 14:06 Uhr

Eine sich regelmäßig
wiederholende Affenschande;
nirgends so sicher
zu erwarten wie in Linz.

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von jago (35021) · 03.10.2017 12:31 Uhr
von europa04 (1189) · 03.10.2017 11:27 Uhr

Was mit solchen Häusern zu geschehen hat, sollte einzig und allein der Eigentümer entscheiden. Ansonsten soll der Denkmalschutz mit seinen Schützern diese Objekte kaufen und Instand halten auf eigene Kosten.

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von Gugelbua (15302) · 03.10.2017 11:42 Uhr

richtig, solche alten Häuser haben derart kleine Zimmer das Möbel/ Einrichtung von heute gar nicht passen !

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von dr.haus (17) · 03.10.2017 13:52 Uhr

Was ist das denn für ein Argument gegen den Erhalt von einzigartiger Bausubstanz?

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von reibungslos (6829) · 03.10.2017 12:14 Uhr

Stimmt nicht. Ich bewohne auch ein solches Haus, energetisch gut saniert und somit sehr betriebsgünstig. Man kann halt die vielen Sonderangebote der Möbelhäuser kaum nutzen.

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von NikolausKretz (93) · 03.10.2017 16:46 Uhr

Wobei sich eine thermische Sanierung in der Regel NIE rechnet und das Raumklima dadurch oft deutlich schlechter wird.

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von mortitia (67) · 03.10.2017 12:34 Uhr

Energetisch gut sanieren geht aber bei Denkmalschutz sehr oft nicht - alleine das macht solche Häuser nicht mehr zeitgemäß bewohnbar.

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von Gugelbua (15302) · 03.10.2017 11:24 Uhr

so ein Blödsinn, hier einen Denkmalschutz anzuwenden wäre reine Willkür und ein Eingriff in die Privatsphäre !

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von Zonne1 (569) · 03.10.2017 14:36 Uhr

Und wenn mir der Nachbar so einen schirchen Architekten-Würfel vor mein Wohnzimmerfenster stellt, dann ist das ein Eingriff in MEINE Privatsphäre und optische Umweltverschmutzung...
- So eine Siedlung sollte schon ein einheitliches Bild machen.

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von cfrit (1081) · 03.10.2017 10:48 Uhr

schönes Haus, hat auch 90 Jahre gehalten und mit Renovierung und Adaptierung steht es noch 90 Jahre

Jetzt wir halt ein Würfel oder ein Aquarium hinkommen- die Dingen halten vielleicht 30 Jahre

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von reibungslos (6829) · 03.10.2017 12:06 Uhr

Und müssen dann auf einer Sondermülldeponie entsorgt werden. Das wird mehr kosten als der Neubau.

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von p5334 (85) · 03.10.2017 08:57 Uhr

Denkmalschutz und Oberösterreich, ein abgeschliffener Begriff. Als 63 iger Jahrgang kapiere ich Österreich und andere Länder wo ich verkehrt bin, gearbeitet habe im Elitebereich und geforscht habe, nicht mehr! Manche Kinder und Jugendliche, aber ach die Jugendlichen vom 2. Weltkrieg zeigen zu rasch mit dem Zeigefinger auf derartige Objekte!

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von forenseppel (2797) · 03.10.2017 08:56 Uhr

Soll man jetzt nur mehr hässliche Hütten bauen, damit einem kein beamteter Denkmalschützer die Bürgerrechte beschneidet?

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von reibungslos (6829) · 03.10.2017 12:08 Uhr

Hässliche Hütten werden längst überall gebaut. Lauter einheitliche Klötzchenhäuser oder für die Betuchten "Aquarien".

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von forenseppel (2797) · 03.10.2017 08:55 Uhr

Was sagt ein Denkmalschützer, wenn ein älterer Bewohner so ein Haus ganz einfach nicht mehr bewohnen kann, und da rede ich gar nicht einmal von einem Rollstuhlfahrer. Denn Barrierefreiheit ist bei einem denkmalgeschützten Altbau sowieso zu vergessen.

Willkommen im 21.Jahrhundert!

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von passivlesender_EX-Poster (6145) · 03.10.2017 22:35 Uhr

Barrierefreiheit ist nicht wichtig. Meint zB. ein gewisser Wohnbaulandesrat Haimbuchner.

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von jamei (20332) · 03.10.2017 08:55 Uhr

Das Haus Keimstraße Nummer 4 sei "natürlich ein schützenswertes Objekt", sagt der Kunsthistoriker.

Herr Kunsthistoriker - kaufen Sie sich doch dieses Gebäude und viel Spaß beim Wohnen und den Betriebskosten!

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von p5334 (85) · 03.10.2017 09:00 Uhr

Dieses Haus erinnert mich an so manche Gebäude von Visby zu Zeit 1988 als ich dort als INNERSTADSSJUKGYMNASTIN arbeitete. Denkmalschutz und Physiotherapie, Architektendasein und Archäologie, manchmal ein ewiger Kampf!

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von AlfredENeumann (781) · 03.10.2017 08:28 Uhr

Schafft doch endlich diese hohe Anzahl an teuren Denkmalschützern ab, welche in ihrer heilen Beamtenwelt die Bürger entmündigen und enteignen.

Die Definition, was als Denkmal gelten soll, müsste man etwas klarer und enger definieren.

Es kann nicht sein, dass jemand in einem verschimmelten Haus wohnen muss und eine Modernisierung verwehrt wird, nur weil sich das ein Beamter so einbildet. Gesundheit und Bürgerrechte sollten Vorrang haben!

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von NikolausKretz (93) · 03.10.2017 16:49 Uhr

Auch ohne Denkmalschutzstatus ist es schade um die Substanz und das Essemble des Straßenzuges

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von Vollhorst (4441) · 03.10.2017 08:25 Uhr

Energetisch als auch von der Raumanordnung ist so ein Altbau ein Horror, wenn man darin leben will.

Die obergescheiten Konservatoren, die das Gebäude von aussen bewundern wollen, müssen weder die Restaurations- noch die Betriebskosten bezahlen, und auch nicht in der dunklen und engen Architektur wohnen.

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von ohnooo (1110) · 03.10.2017 23:25 Uhr

Die modernen Betonplattenbauten mit der draufgeklebten Isolierung und den Flachdächern sind billiger Ramsch. Wegwerfhäuser. Schade, dass dafür alte Bausubstanz beseitigt wird.

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von mrsunshine (89) · 03.10.2017 07:47 Uhr
von landlinzer (240) · 03.10.2017 06:40 Uhr

Gibt es solche Dachformen nicht auch im Keferfeld?

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von passivlesender_EX-Poster (6145) · 03.10.2017 09:45 Uhr

An der Kreuzung Hanuschstraße / Unionstraße sind etwas einfachere, einstöckige Häuser mit dieser ausladenden Dachform zu finden.

Schade um dieses Architekturjuwel.

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von wopra (285) · 03.10.2017 08:19 Uhr

Im Keferfeld nicht aber im Bereich des oberen Wasserwaldes, östlich der Müller-Gutenbrunnstrasse.
Aber was so alles gedankenlos mit der Abrissbirne vernichtet wird ist gerade in solchen Siedlungen zu sehen !
Ortsbildschutz ade seit Luger !

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