Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 20. April 2018, 14:54 Uhr

Linz: 25°C Ort wählen »
 
Freitag, 20. April 2018, 14:54 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Linz

Marianne Jungmaier beschreibt in ihrem Buch Facetten der Vergänglichkeit

LINZ. „Wer dieses Buch anrührt, rührt einen Menschen an“: Klarer als der Satz des amerikanischen Autors Walt Whitman lassen sich die kurzen Prosatexte und Schwarzweiß-Fotografien von Marianne Jungmaier (27) nicht umreißen.

Marianne Jungmaier beschreibt in ihrem Buch Facetten der Vergänglichkeit

Autorin Jungmaier Bild: Friedmann

Gleichgültig, ob Begegnungen, intime Beziehungen oder Wendepunkte im Leben der Protagonisten im Buch der Autorin aus Oberösterreich: In „Die Farbe des Herbstholzes“ (Mitterverlag Wels, 19,80 Euro) sucht sie in ihrem Erstlingswerk Wege aus der unvermeidlichen Vergänglichkeit.

Die Grenzen zwischen Autobiographischem und Fiktion verschwimmen. Die Texte wechseln zwischen tiefer Verzweiflung und Unsicherheit, die Suche nach einem Stück Glück funktioniert nur selten, aber immer wieder doch. Die Suche wird manchmal zur Sucht, die Vergänglichkeit ist allgegenwärtig.

Ihre Sätze sind zwar klar und einfach, exakt im Text platziert und berührend, aber der Aufschrei ist manchmal zu verschwommen. Jungmaier wagt ihre (manchmal) tiefe Zerrissenheit in den Werken oft nicht definitiv auszusprechen. Sie denkt an, beschreibt aber nicht den letzten Schritt.

Klar ist aber: Alles, was Jungmaier schreibt, ist gegen den Tod angeschrieben. Und das Buch ist auch eine Art Therapie: gegen Gleichgültigkeit, gegen die alltägliche banale Gewalt im Zusammenleben, gegen die Uniformität des Geistes. Bereits in ihrem ersten Text des Buches rechnet sie schonungslos mit der Scheinwelt der Medien (die Autorin absolvierte eine oö. Journalistenschule) ab und zieht die Konsequenz: Sie bleibt letztendlich frei, frei gegenüber Zwängen, frei für sich selbst.

Kommentare anzeigen »
Artikel luke 10. Dezember 2012 - 00:04 Uhr
Mehr Linz

Luger mag man - oder eben nicht: Wo die Bruchlinien der Linzer SPÖ verlaufen

Warum manche Genossen Bürgermeister Klaus Luger die Zustimmung bei der Wahl zum Stadtparteivorsitzenden ...

Linzer Pfarrplatz: Im "Radhaus" wartet das doppelte Vergnügen

LINZ. Ab sofort können spezielle Tandems für individuelle Stadtrundfahrten gemietet werden.

Ex–Planungsdirektor kritisiert Linzer Hochhauspolitik: "Ein Konzept fehlt"

LINZ. Die geplanten Hochhäuser waren Mittwoch Abend Gesprächsthema im Architekturforum.

In der Puppenkistlbühne fällt der letzte Vorhang

LINZ. Nach acht Jahren schließt beliebtes Kasperltheater.

Ein kleiner Schritt in Richtung Einhausung Leonding

LEONDING. Von Landesrat Günther Steinkellner initiierte Runder Tisch brachte gestern Früh eine erste ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!