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Linzer strömen wieder ans Donauufer

LINZ. Fisch in allen Variationen und feine Musik gibt es am 22. und 23. Juni beim "Ufern" in Alt-Urfahr 30.000 Besucher werden erwartet, wenn das Fest für die ganze Familie in seine siebente Auflage geht.

Linzer strömen wieder ans Donauufer

Beste Aussichten für das von den Urfahraner Wirten organisierte Strandfest: Die Meteorologen kündigen Sommerwetter mit 26 Grad an. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Es ist ein Angebot, das schon jetzt das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt: Flammlachs – feinstes Lachsfilet, das auf der einen Seite gegrillt, auf der anderen geräuchert wird. Oder eine große Portion Muscheln aus dem großen Kessel vom künftigen Oberwirt Christian Rathner, der als Sprecher der "Interessengemeinschaft (IG) Alt-Urfahr" mit seinen Wirtskollegen auch heuer wieder das beliebte Strandfest "Ufern" ausrichtet.

Oder vielleicht doch eine als Steckerlfisch gereichte Reinanke von Hans Parzer, dem langjährigen Pächter der "Orther Stub’n" im Gmundner Seeschloss Ort? Eine Alternative wäre aber auch eine zünftige Jause mit einer kleschkalten Halbe Bier im Biergartl. Wobei es im nahen Foodtruck aber auch "Fish & Chips" oder Lobster-Röllchen aus Flusskrebsen gäbe.

Wer Freude an gutem Essen hat, dem ist wohl spätestens jetzt klar: An einem Besuch beim beliebten Linzer Strandfest "Ufern" in Alt-Urfahr West wird auch heuer kein Weg vorbei gehen.

Dabei war vor sieben Jahren, als die IG, unterstützt vom Wirtschaftsressort von Vizebürgermeister Bernhard Baier (VP) zum ersten Mal die Devise "Leinen los zum Ufern" ausgab, nicht klar, ob die Linzer dem Ruf auch folgen würden. Doch diese Angst ist längst weg: Nach den 30.000 Besuchern im Vorjahr stellt sich eher die Frage: Wie kann das Angebot noch besser und breiter aufgestellt werden? Klar ist: Angelegt ist das Fest für die ganze Familie. Buben und Mädchen finden beim Spielegarten im Donaugarten alles, was Kinder glücklich macht: Schminken, Hüpfburg, Basteln und einen Spieleparcours. Organisiert und betreut von Mitarbeitern des Famiienbundes ist Sicherheit garantiert, während die Eltern durchs Gelände schlendern können. Breit ist auch das Musikangebot, was nicht wundert, wenn als Partner auch Life Radio mit im Boot ist: Zünftig spielen am Freitag zur Eröffnung die Blasmusikanten von St. Magdalena auf, ab 18.30 Uhr gibt es am LT1 Chillout-Beach-Musik von Phil De L Puerte, später bei der Life- Radio-Party Sound von DJ Andre JayDen.

Während das Fest am Freitag um 15 Uhr startet, geht es am Samstag bereits um 10 Uhr los. Dann ist der Spielegarten wieder geöffnet und zahlreiche Stände bieten Handwerkskunst an: Stofftaschen, Silberschmuck, Marmorkunst aus Mexiko und vieles mehr.

Ab 15 Uhr gibt es Musik von den Stray Rats, ab 18 Uhr spielen wieder Phil De L Puerte & Alex Zilinski auf dem Sandstrand. Um 19 Uhr bieten Willy and Poor Boys Superhits der vergangenen fünf Jahrzehnte.

Und ach ja, neben den fischigen Köstlichkeiten gibt es auch Süßes: Baumkuchen oder die berühmten Gramastettner Krapferl, köstlich mürb, so wie sie sein müssen. 

Aus „Überfuhr“ wurde Urfahr

 

Die Ursprünge von Urfahr liegen dem Namen nach in der „Überfuhr“ und der Funktion als Dorf der Fischer und Schiffsleute, die hier daheim waren. Der Haupt-Anlegeplatz der Überfuhr war das Steinmetzplatzl, das auch als Lagerplatz für Donausteine und Granitsteine aus dem Oberen Mühlviertel gedient hat.

Als eigenständige Ortsbezeichnung wurde Urfahr erstmals im Jahr 1360 erwähnt. Und während die Schiffsleute und Fischer in Urfahr daheim waren, wohnten Adelige, Kaufleute und Handwerker damals auf der Linzer Seite der Donau, am Fuße des Schlossberges.

1808 wurde Urfahr das Marktrecht verliehen, 1817 folgte das Jahrmarktprivileg, und 1882 wurde die Siedlung zur Stadt erhoben. 1919 kam Urfahr nach jahrelangen Verhandlungen zu Linz.

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Artikel (eda) 14. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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