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Lichtenberg ist im Champions-League-Fieber

LICHTENBERG. Die Asvö-Stocksportler treffen morgen bei ihrem Debüt in der neuen Königsklasse auf den italienischen Meister.

Lichtenberg ist im Champions-League-Fieber

2010 wurde in Steyr der 1. Sommer-Europacup der Stocksportler ausgetragen. Jetzt folgt die Champions League. Bild: OON

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Morgen, Samstag, gibt der SV Lichtenberg sein Debüt in der European Champions League im Stocksport. Der Wettbewerb der besten Stocksportmannschaften Europas wird heuer erstmals ausgetragen. Die Stocksport-Hochburg Österreich stellt gleich fünf Vereine. Mit dem SV Lichtenberg und der SU St. Willibald sind auch zwei oberösterreichische Teams am Start. "Wir haben in der abgelaufenen Staatsliga Platz sechs belegt. Da ein Verein vor uns auf die Teilnahme verzichtet hat, sind wir aber dabei", erklärt Hans Hager, langjährige Stütze der Lichtenberger Mannschaft.

Dem Debüt in der Königsklasse sehen die Lichtenberger mit gemischten Gefühlen entgegen. "Es ist eine große Herausforderung, die wir allerdings stark ersatzgeschwächt in Angriff nehmen müssen", sagt Hager. Zwei der vier Leistungsträger des Teams, Kapitän Josef "Lupo" Wakolbinger und Klaus Traxler, weilen auf Urlaub. "Den haben sie schon im Februar gebucht, als die Termine noch nicht feststanden", bedauert Hager.

So fehlen sie am Samstag beim ersten Heimspiel gegen den italienischen Meister Luttach (Spielbeginn 17 Uhr). "Wir sind Außenseiter, die Erwartungshaltung ist gering. Wir werden in der Champions League auch jungen Spielern die Chance geben, internationale Erfahrung zu sammeln." Auch ein Team aus Weißrussland spielt in der Champions League mit. Weite Reisen bleiben den Lichtenbergern aber erspart. Sie treffen auswärts auf den TSV Buchbach aus Bayern und auf die SU St. Willibald. "Bei den beiden Heimspielen hoffen wir auf viele Zuschauer, auch wenn gerade Urlaubszeit ist", sagt Hager. In der Staatsliga seien durchschnittlich 220 Besucher auf die Anlage gekommen.

Bei der Vermarktung der Champions League geht der Internationale Stocksportverband neue Wege. Eine eigene Webseite wurde gestaltet, alle Teilnehmer werden dort ausführlich vorgestellt. Von allen Spielen gibt es einen eigenen Liveticker. Das Final-4 in Wels wird speziell vermarktet. "Es wurde Zeit für diesen Wettbewerb. Die Spiele dauern nur zwei Stunden. Das ist attraktiv für Zuschauer", sagt der Steyrer Stocksportler Hans Samwald, der 2010 mit der Ausrichtung des 1. Stocksport-Sommer-Europacups den Grundstein für die Champions League legte.

 

Champions League

Morgen startet für ASVÖ SV Lichtenberg in der Stocksporthalle zum ersten Mal die Stocksport-Champions-League mit einem Heimspiel gegen den italienischen Meister ESC Luttach. Teams aus fünf Nationen sind im neuen Wettbewerb dabei. Es gibt drei Vorrundengruppen mit je fünf Mannschaften. Diese bestreiten zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele.

Bis zum 9. September dauert die Gruppenphase an. Am 23. September wird das Viertelfinale ausgetragen. Die Semifinalspiele und das Finale finden beim Final4 am 30. September in der Welser Raiffeisen-Arena statt. Tickets gibt es unter stocksport-champions.at um 10 Euro. Ein VIP-Ticket kostet 100 Euro. Auf der Website wird es für alle Interessierten einen Liveticker geben.

 

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Artikel Stefan Minichberger 11. August 2017 - 00:04 Uhr
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