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Leonding plant neues Stadtzentrum und will aus dem Schatten von Linz heraus

LEONDING. Leonding hat einen Plan, wie sich die Stadt in den nächsten Jahren entwickeln soll.

Leonding plant neues Stadtzentrum und will aus dem Schatten von Linz heraus

Bild: Wilfried Skledar

Eines der Kernziele dabei ist die Schaffung eines neuen Zentrums, das den Norden und den Süden der Stadt miteinander verbindet, eine große Kernzone schafft, wie es Bürgermeister Walter Brunner (SP) gestern formulierte.

Dafür ist aber ein Projekt essenziell, das seit Jahren diskutiert wird und sich derzeit in der Finalphase befindet: die Einhausung der viergleisigen Westbahnstrecke, die mitten durch die mit 31.283 Einwohnern viertgrößte Stadt Oberösterreichs verläuft.

Unterschriften fehlen noch

"Wenn es nach uns geht, könnten wir morgen unterschreiben", so Brunner. An sich hätten die Grundsatzübereinkommen bereits Ende 2017 unterzeichnet werden sollen. Durch den Regierungswechsel wurde der Termin um ein paar Wochen verschoben. "Wir bemühen uns, dass es bald zu einem Abschluss kommt", sagte der Stadt-Chef. Leonding zahlt ein Drittel zu dem mit 90 Millionen Euro veranschlagten Projekt dazu. Der Rest kommt von Land und ÖBB.

Die Frage der Einhausung ist insofern entscheidend, als davon die "strategische Stadtentwicklung" von Leonding abhängt. In einem offenen Prozess wurde gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik eine Vision für "Leonding 2030" erarbeitet. Zentraler Punkt ist dabei ein gemeinsames Zentrum für Leonding, das vom Harter Plateau an der B139 bis zum Stadtplatz mit dem Rathaus hereinwirken soll.

Ein "neues Wahrzeichen"

Gemeinsam mit der Leondinger Wirtschaft soll ein Bildungscampus geschaffen werden, umgeben von Wohn- und Gewerbeflächen, Naherholungszonen und Parks. "Wir wollen dort aber mit einem Wahrzeichen eine Marke setzen", sagte Brunner. In diesem "Wahrzeichen", das nicht höher werden wird als das zehnstöckige Gebäude der Giwog in diesem Bereich, könnten Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen durchgeführt werden.

Der "Blickfang" könnte möglicherweise eine Alternative zur Kürnberghalle werden. Die sei in die Jahre gekommen und müsse in den "ein bis zwei Jahren" generalsaniert werden. Noch sei aber nichts entschieden. Klar ist hingegen, dass bald eine Agentur für Stadtentwicklung gegründet wird, um die Ideen und Projekte voranzutreiben. Manches wird laut Brunner schon vor 2026 sichtbar werden. Das ist der Zeitpunkt, an dem das ÖBB-Projekt finalisiert sein sollte. Sofern es bald Unterschriften gibt. (rgr)

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Artikel 08. Februar 2018 - 00:04 Uhr
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