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Landesliga-Derby in Urfahr: Magdalena kommt als Favorit auf den Bachlberg

LINZ. Admira Linz will Stadtrivalen besiegen – Beide Seiten beschwören eigene Derby-Gesetze.

Landesliga-Derby in Urfahr: Magdalena kommt als Favorit auf den Bachlberg

Viel Kampf, aber keine Tore gab es im Herbst beim Derby. Admira-Innenverteidiger Alexander Mosbauer (r.) ist nach Gelbsperre wieder dabei. Bild: mewa

Der Blick auf die Tabelle kennt vor dem heutigen Derby-Schlager in der Landesliga Ost einen klaren Favoriten. Der SK St. Magdalena liegt aktuell auf Platz drei der Tabelle, ist nach Verlustpunkten sogar Tabellenführer und mittendrin im Aufstiegskampf in die OÖ-Liga. Der SK Admira Linz spielt dagegen im Mittelfeld eine unauffälligere Rolle, hat weder mit dem Auf- noch dem mit Abstieg etwas zu tun.

Doch Magdalena-Trainer Gerhard Lindinger ist zu erfahren, um zu wissen, dass ein Derby seine ganz eigenen Gesetze hat. Die Papierform zählt dabei meist nicht. "Admira hat eine gute Mannschaft, und jeder Spieler wird in dieser Partie noch zusätzlich zehn bis 20 Prozent an Leistung abrufen", ist sich Lindinger sicher. Seine Mannschaft sei gut eingestellt und habe genug Erfahrung, könne einschätzen, was auf sie zukommt. Alle würden sich auf das Derby freuen.

Admira spielt auf Sieg

Beim Gegner sieht man natürlich auch die Vorzeichen des Tabellenstandes. Doch auch hier wird nichts überbewertet. Markus Morbitzer, langjähriger Kapitän und jetzt seit kurzem einer der zwei sportlichen Leiter der Admira, glaubt an den Derby-Effekt. "Ich hoffe, dass wir die Partie gewinnen können. Daheim spielen wir natürlich auf Sieg", sagte Morbitzer den OÖNachrichten.

Wichtig ist, dass alle fit sind. Nur bei Raphael Baumann war noch nicht ganz klar, ob er spielen wird können, weil er diese Woche nicht trainieren konnte. Dafür sind Offensiv-Kraft Leon Sokrat (nach Auslandsreise) und Innenverteidigungs-Bollwerk Alexander Mosbauer (nach Gelbsperre) wieder an Bord der Admiraner.

Die Tabellensituation ist für den Herausforderer erster Anreiz, sagt Morbitzer, der die Drucksituation auch beim Gegner sieht. "Sie müsen am Bachlberg gewinnen, wollen sie weiter im Aufstiegsrennen bleiben." Magdalena-Coach Lindinger sieht dies nicht so. "Wir haben noch sechs Spiele zu absolvieren, da kann noch viel passieren. Fußball ist komplex." So wäre es für ihn heute auch kein Beinbruch, würde seine Mannschaft nicht als Sieger vom Feld gehen. "Wir versuchen einfach, von Spiel zu Spiel zu schauen." Mit einer Defensive, die bislang in 20 Spielen nur 13 Tore zugelassen hat, wird es wohl auch für die Admiraner nicht ganz so einfach werden, Tore zu erzielen. Und gewinnen wollen die Magdalena-Spieler das Derby auch. Nach dem 0:0 im Herbst hofft man diesmal auf Tore.

Faktum ist, dass sich die Mannschaft des SK St. Magdalena in der heurigen Landesliga-Saison als konstant und stark erweist. Ist Lindinger davon selbst überrascht worden? Er verneint das nicht, zumal im Herbst einige Stammspieler "verloren" gingen. Er sei aber ein längerfristig denkender Trainertyp, der auch versuche, seine Ruhe auf die Mannschaft zu übertragen. Das sei gelungen. Zum Ärger der vor der Frühjahrssaison höher eingeschätzten Aufstiegskonkurrenten ASK St. Valentin und Dietach.

Die sportliche Entwicklung des Stadtrivalen ringt auch Admira-Sportchef Morbitzer Respekt ab. "Ich finde es lässig, dass sie wieder mehr auf junge und eigene Spieler setzen. Mich freut es für sie, wenngleich ich mir für nächste Saison zwei Derbys wünschen würde."

1000 Zuschauer?

Die Kulisse, die Stimmung auf und neben dem Platz und der Umstand, so viele bekannte Gesichter zu sehen, würden jedes Derby zwischen den Urfahraner Fußballklubs zu etwas Besonderem machen. Auch heute hofft man auf bis zu 1000 Fans, wenn um 20 Uhr auf dem Bachlberg das Derby angepfiffen wird. Schließlich geht es um die Nummer 1 in Urfahr. Punkte hin, Tabellenstand her. Nur wenn Magdalena am Ende in die OÖ-Liga aufsteigen sollte, dann haben "sie mehr richtig gemacht als wir", so Morbitzer.

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Artikel Reinhold Gruber 19. Mai 2017 - 00:04 Uhr
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