Trommelwirbel. Und zwar anhaltender. Seit Ende des Vorjahres. Da war verlautbart worden, dass jetzt auch die Stadt Linz ein eigenes Integrationspaket schnürt, Maßnahmen setzt, um Mitbürger mit einer anderen als der deutschen Muttersprache besser in die Gesellschaft zu integrieren. Um einem Auseinanderbrechen ebendieser entgegenzuwirken. Die Spannung stieg.
Und jetzt ist sie draußen, ebenso wie das Integrationsmaßnahmenpaket. Das durchaus engagiert und ein guter Ansatz ist. Gar keine Frage. Nur neu ist es nicht. Sprache als Schlüssel zur Integration, das wissen auch jene, die etwa in Trauner Kindergärten schon längst bemüht sind, zu fördern. Auch Integrationsbeauftragte oder Sport und Jugendarbeit als Mittel zur Einbindung sind keine Erfindung der Stadt Linz.
„Wir müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden“, sagt Vizebürgermeister Klaus Luger selbst. Stimmt. Aber für das Zusammentragen von zum Teil auch schon in Linz, auf jeden Fall aber in anderen Städten vorhandenen Maßnahmen hätten die Erwartungen nicht so geschürt werden müssen. Was herausgekommen ist, ist ein engagiertes Programm. Aber für den vorangegangenen Trommelwirbel etwas lau.
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