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Jahrmarkt-Spektakel nimmt Fahrt auf

LINZ. Am Samstag startet der Urfahraner Herbstmarkt mit einem "noch größeren" Festzug.

Jahrmarkt-Spektakel nimmt Fahrt auf

An 36 Ständen können sich die Jahrmarkt-Besucher von 30. September bis 8. Oktober durchschlemmen. Bild: VOLKER WEIHBOLD

Der älteste und größte Jahrmarkt Österreichs nimmt am Samstag Fahrt auf. Wie im Frühjahr wird es zur Eröffnung wieder einen großen Festzug geben – "nur noch größer", sagt der Linzer Vizebürgermeister Bernhard Baier (VP). In einem Autodrom sitzend, stellte der Stadtpolitiker gestern das Programm des Urfahraner Herbstmarktes vor.

Vom Musiktheater ziehen am Samstag um 9.15 Uhr Trachtengruppen, Musiker, Goldhaubenfrauen sowie Bierwagen und Schausteller Richtung Urfahr. Auf dem Jahrmarktgelände, auf dem sich bis 8. Oktober mehr als eine halbe Million Menschen tummeln werden, folgt der Bieranstich. Übrigens: Der Preis für die Halbe Bier bleibt mit 5,20 Euro gleich. Nur für die günstigsten Bratwürstel müssen die Besucher heuer 4,20 Euro statt 4 Euro zahlen.

Im Festzelt wird’s teurer

Wer die Jahrmarkt-Schmankerl lieber in einem der drei Festzelte genießen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Dort gibt’s die Würstel um 5,90 Euro.

Im Freien kann man sich bei 36 Ständen durchschlemmen. Neben Hendlbratern oder Zuckerbäckern haben sich beim Jubiläumsmarkt 119 Verkaufsstände, 95 Beschicker in den Hallen und 56 Schaustellergeschäfte angemeldet. Das sind in Summe 306 Aussteller. "68 weitere Anfragen konnten wir leider nicht mehr annehmen. Das Gelände ist bis auf den letzten Zentimeter ausgebucht", sagt Anke Merkl, Leiterin der Abteilung Wirtschaft und EU im Magistrat Linz.

Zum Abschluss des 200-Jahr-Spektakels spielt um 11 Uhr im Festzelt ein Auswahlorchester des Blasmusikbezirks Linz Stadt unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Karl Aichhorn eine "Hommage an die Linzer Buam". 

Eine Neuheit ist heuer auch ein "Sonderpostamt", wo Briefe und Marken mit historischen Motiven aufliegen. Die traditionellen Großfeuerwerke erleuchten am Samstag und am kommenden Donnerstag den Linzer Himmel.

Die OÖN sind traditionell mit einem eigenen Stand auf dem Urfahraner Markt vertreten. In der Halle A (Stand A09) wird es jede Menge Aktivitäten geben. 

Der Markt in Zahlen

6,5 Kilometer Stromkabel verlegen Elektriker vor dem Urfahranermarkt, um die einzigartige Geräusch- und Farbkulisse zu ermöglichen.

60.000 Quadratmeter misst das Festgelände, auf dem sich an neun Tagen bis zu einer halben Million Besucher tummeln können, wenn das Wetter passt.

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Artikel (vega) 28. September 2017 - 00:04 Uhr
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