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Integration in „Schule für alle“: Anmeldungen schon für 2011

LINZ. So richtig eingelebt haben sich die 105 Schüler und 30 Lehrer in der umgebauten „Schule für alle“ in Urfahr. Besonders beliebt ist die Sonderschule für ihre Integrationsklassen: Schon jetzt werden Kinder für 2011 angemeldet.

Integration in „Schule für alle“: Anmeldungen schon für 2011

Raffael, Rebecca, Michi, David, Conny, Felix (v. l.) und ihre Lehrerinnen freuen sich auf die Pausenjause. Bild: hes

Abwechselnd mit der benachbarten Karlhofschule starten in der „Schule für alle“ Integrationsklassen. Die werden von den Eltern gestürmt: Für den Herbst stehen die Kinder fest, schon jetzt gibt es 20 Anmeldungen für das Schuljahr 2011/12.

Doch die „Schule für alle“ ist mehr. In weiteren elf Kleinklassen werden jeweils sechs bis zehn Schüler unterrichtet – von Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen bis zu Schülern mit Lern- und Verhaltensstörungen. Die zwei sozialpädagogischen Klassen besuchen Schüler, die wegen ihres Verhaltens in einer Hauptschule nicht unterrichtet werden können. „Hier wird viel Beziehungsarbeit geleistet“, sagt Direktor Helmut Maurer. „Viele sind einfach überfordert und können in der kleinen Gruppe wieder zu sich finden.“

Währenddessen sitzen die sieben Schüler der Kleinklasse von Hermann Bauer an ihren Tischen vor den Wasserfarben und versuchen, ein Bild spiegelverkehrt abzumalen. „Bei uns steht nicht das Stoff-Durchbringen im Vordergrund, sondern das soziale Lernen“, sagt Bauer. „Wir wollen den Kindern das mitgeben, was sie fürs Leben brauchen.“ Daher werde zum Beispiel beim Rechnen immer ein Praxisbezug eingebaut – mit Geld, mit Maßen, mit Uhrzeiten.

Um einen Tick leichter geht das alles seit Herbst. Da sind die 105 Schüler und 30 Lehrer offiziell in das renovierte und um einen Stock erweiterte Schulhaus eingezogen. Seither gibt es um 720 Quadratmeter mehr Nutzfläche.

Alles unter einem Dach

Drei Klassen, die bis dahin in der Karlhofschule untergebracht waren, sind jetzt ebenso im neuen Haus wie ein Musik- und ein Bewegungsraum, die zu einem Saal erweitert werden können, ein Behindertenbad, Zimmer für die Nachmittagsbetreuung und eine Bibliothek. Trotz aller Pracht – für Direktor Maurer bleiben die Schüler das Wichtigste: „Zu sehen, dass sich die Kinder wohl fühlen, ihren Weg gehen und draußen bestehen, das ist ein gutes Gefühl.“

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Artikel Von Herbert Schorn 09. März 2010 - 00:04 Uhr
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