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Hoffnung für Hofer-Park: Swietelsky prüft neuen Standort für Tiefgarage

LINZ. Der Protest von Anrainern, eine Unterschriftenaktion sowie die Kritik von Neos und Grünen haben die Chance erhöht, dass der Andreas-Hofer-Park in der Nähe des Bulgariplatzes unversehrt bleibt.

Hoffnung für Hofer-Park: Swietelsky prüft neuen Standort für Tiefgarage

Swietelsky-Chef Weidlinger Bild: (Swietelsky)

Die Baufirma Swietelsky, die unter der Erholungsfläche eine Garage für 90 Autos plante, prüft nun einen Standort in der Nähe des Parks, an der Kreuzung Bruckner-/Hasnerstraße. Diesen Standort hat der Linzer Neos-Fraktionschef Lorenz Potocnik bereits vor Monaten vorgeschlagen.

"Wir prüfen, ob genug Stellflächen Platz haben und die Kosten im Rahmen bleiben", sagt Swietelsky-Geschäftsführer Karl Weidlinger im Gespräch mit den OÖNachrichten. Ein wesentlicher Teil der Garage soll unter der Fahrbahn errichtet werden. "Es ist aber noch zu klären, ob genug Platz für die Verlegung der unterirdischen Leitungen bleibt", sagt Weidlinger. Denn neben der alternativen Tiefgarage müsse Platz für mehrere Stränge bleiben, erläutert der Bau-Manager: "Dort sind Wasser-, Gas-, Strom- und Fernwärmeleitung sowie der Kanal neu zu verlegen."

Sobald klar ist, ob für die Leitungen Platz ist und dann noch genug unterirdische Stellplätze gebaut werden können, werde Swietelsky die Tiefgarage abseits des Parks planen. Voraussichtlich in der kommenden Woche bekomme man von Planungsstadtrat Markus Hein (FP) die nötigen Informationen: "Dann könnten wir die vorläufige Planung innerhalb von zwei Wochen erledigen."

Grund gehört Swietelsky

Für die Mitarbeiter der Firma Swietelsky, die im Viertel ihre Zentrale hat, brauche man 60 Stellplätze. Weitere Parkplätze in der Tiefgarage seien nötig, da Swietelsky auf dem firmeneigenen Grundstück ein Wohnhaus bauen möchte. "Da brauchen wir zusätzliche Parkplätze", sagt Weidlinger. (gsto)

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Artikel 13. September 2017 - 00:04 Uhr
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