Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Samstag, 25. April 2015, 21:46 Uhr

Linz: 17°C Ort wählen »
 
Samstag, 25. April 2015, 21:46 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Linz

Heimische Bogenschützen visieren bei der WM in Südafrika Spitzenplätze an

LINZ/POTCHEFSTROOM. Premiere: Zum ersten Mal nimmt der Linzer Adi Hanusch (52) an einer Weltmeisterschaft teil – insgesamt gehen sieben Vertreter aus Oberösterreich in Südafrika an den Start.

Adi Hanusch

Adi Hanusch hofft bei der WM auf einen Platz unter den besten zehn. Bild: privat

Der sportliche Höhepunkt des Jahres steht für den Linzer Adi Hanusch und seine Kollegen unmittelbar bevor. Wenn heute die Weltmeisterschaft des Bogenschützenverbandes IFAA im südafrikanischen Potchefstroom beginnt, visieren die heimischen Schützen die Medaillen an. „Die Vorfreude ist sehr groß. Das ist mein erster großer Wettkampf, an dem ich teilnehme“, sagt Hanusch.

Die Distanzen, aus denen die Teilnehmer bei dem Wettkampf auf die verschiedenen Ziele schießen müssen, variiert. Die aufgestellten Tiere, die es zu „erlegen“ gilt, stehen 18 bis 54 Meter von den Schützen entfernt. Um erfolgreich zu sein, bedarf es nicht nur eines guten Materials und einer ausgefeilten Technik. „Auch die mentale Verfassung ist entscheidend, die macht sicherlich 40 Prozent aus. Und wenn es gut läuft, dann läuft es eben“, so Hanusch, der in der Kategorie Langbogen an den Start geht. Der 52-Jährige rechnet sich selbst nicht unbedingt Medaillenchancen aus. „Mein Ziel ist ein Platz unter den besten zehn.“

Internationales Teilnehmerfeld

Um dieses zu erreichen, wird der 52 -Jährige auch wieder auf seinen Leitsatz vertrauen, der „Bleib ruhig und konzentriert“ lautet. Neben Hanusch sind weitere 22 Athleten aus Österreich bei der WM, die bis 6. Oktober dauert, am Start, darunter sieben Teilnehmer aus dem Land ob der Enns.

Große Chancen auf Gold, Silber oder Bronze traut Hanusch vor allem seinen Kollegen Klaus Horner und Karin Buemberger zu. Die Konkurrenz wird aber nicht zu unterschätzen sein. So treten in Potchefstroom, das rund 120 Kilometer außerhalb von Johannesburg liegt, unter anderem Athleten aus England, Irland, Deutschland, Australien und Argentinien an. Geschossen wird in Südafrika in vier verschiedenen Bogenklassen.

Viele Bekanntschaften

Hanusch selbst entdeckte den Sport, der hierzulande immer populärer wird, dank eines Freundes für sich. „Bei ihm zu Hause sind Bögen herumgestanden, da habe ich mir gesagt, das probiere ich aus.“ Mittlerweile bringt der Linzer, der als Angestellter bei der WSG arbeitet, als Instruktor anderen Interessierten den Sport näher. Am Bogenschießen gefällt dem Vater von zwei Kindern besonders, dass „ich dabei viele interessante Leute kennenlerne“. In Südafrika werden wohl einige neue Bekanntschaften dazukommen.

Kommentare anzeigen »
Artikel Christopher Buzas 30. September 2013 - 00:04 Uhr
Weitere Themen

Straßenbahn im Linzer Osten soll im Dezember 2020 fahren

LINZ. Bau für zweite Schienenachse für 2017 avisiert – FP ist skeptisch.

In der musikalischen Intensivstation ist der Spaßfaktor ungebrochen hoch

LINZ. Linzer Ärzteband I.C.U. feiert zwei Abende lang im Central ihr 20-Jahr-Bühnenjubiläum.

Luger will Park-Konzept für Konzerte auf der Gugl

LINZ. Popstar Robbie Williams löste Überlegungen aus, die ein Verkehrschaos bei Veranstaltungen verhindern ...

Hat Mauthausen beim Gemeindebudget getrickst?

MAUTHAUSEN. Grüne brachten Aufsichtsbeschwerde beim Land ein.

Theatergruppe hat erstmals Krimi für sich entdeckt

STEYREGG. "Die Falle" von Robert Thomas feiert heute im Kellergewölbe des Schlosses Steyregg Premiere.
Meistgelesene Artikel   mehr »
Bitte Javascript aktivieren!