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Endlich: Donaubrücke soll im Juli bewilligt sein

LINZ. Trotz Verschiebung des Termins für Behördenverhandlung hält Stadtrat Hein am Baustart im November fest.

Endlich: Donaubrücke soll im Juli bewilligt sein

So wird die neue Donaubrücke in Linz aussehen, die ab August 2020 die abgerissene Eisenbahnbrücke ersetzen soll. Im Juli 2017 soll das Behördenverfahren abgeschlossen sein. Bild: Mimram KMP

Eigentlich hätte die Verhandlung für die Behördenverfahren zum Neubau der Eisenbahnbrücke bereits im April stattfinden sollen, nun wurde der Termin um einen Monat auf Anfang Mai verschoben. Somit steht der Fahrplan für das komplizierte Genehmigungsprozedere fest. "Wir sind optimistisch, dass der Zeitplan hält", sagt Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP).

Derzeit prüfen Sachverständige die Pläne für jenes Bauwerk, das die im August abgerissene Eisenbahnbrücke ersetzen soll. Dies soll Mitte Februar abgeschlossen werden. Erst danach kann ein Verhandlungstermin offiziell ausgeschrieben werden. "Wir haben den 8. oder 11. Mai reserviert", sagt Verfahrenskoordinator Karl Ludwig von der Stadt Linz. Bei der wasserrechtlichen Verhandlung haben bis zu 400 Anrainer Einspruchsrecht. Denn durch die Brückenpfeiler staue sich das Donauwasser auf einer Fläche bis Margarethen, sagt Ludwig: "Jeder Anrainer, bei dessen Grundstück sich das Wasser höher als einen Zentimeter aufstaut, hat die Möglichkeit, Einspruch zu erheben."

Dennoch rechnet Stadtrat Hein nicht mit viel Widerspruch: "Auch bei den Verfahren für die geplanten Zusatzbrücken zur Autobahnbrücke gab es keine Einwände." Geben die Behörden grünes Licht im Wasserrecht, kann die Linz AG als Bauherr der Brücke um die schifffahrtsrechtliche Genehmigung ansuchen.

Vorarbeiten in Urfahr nötig

Parallel dazu arbeiten die Behörden bereits am straßenrechtlichen Verfahren. Wenn es keine Einsprüche oder Verzögerungen gibt, könnten die Behörden von Stadt, Land und Bund im Sommer den Neubau absegnen: "Wir rechnen damit, dass die Genehmigungsverfahren Ende Juli abgeschlossen sind", sagt Stadtrat Hein.

Der Baustart für die neue Brücke soll in einem Jahr, im November 2017, erfolgen. Ab Anfang Mai will die Linz AG die Aufträge für die Bauarbeiten ausschreiben. Bevor an der Brücke selbst gearbeitet werden kann, muss allerdings die Baustellenfläche in Urfahr verstärkt werden. Wie berichtet, war dort der Untergrund während der Abrissarbeiten eingesunken. Ein abgestellter tonnenschwerer Brückenteil stürzte in sich zusammen. Nur durch Glück wurde niemand verletzt. Im Frühjahr 2018 soll mit den Arbeiten an der Brücke begonnen werden. Die Eröffnung ist für August 2020 geplant. 

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Artikel (hes) 22. Dezember 2016 - 00:04 Uhr
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