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Ein Mann und 40 Traktoren: Samareiner erfüllte sich Traum

ST. MARIEN. Unzählige Wracks hat sein Vater ihm hinterlassen. Karl Blaimschein bastelte daraus in zehn Jahren wieder 40 Stück der legendären 26er-Traktoren von Steyr zusammen. Die präsentiert er am Sonntag auf seinem Hof.

Ein Mann und 40 Traktoren: Samareiner erfüllte sich Traum

Karl Blaimschein inmitten des Ergebnisses jahrelanger Arbeit. 40 legendäre 26er hat er restauriert. Bild: Renate Schiesser

„Jeder kommt mit Tugenden und Leidenschaften auf die Welt“, sagt Karl Blaimschein. Seine Leidenschaft ist knallgrün auf vier Rädern mit heißen 26 PS. Letzteres gab auch den Namen 26er. Obwohl er von Werk her eigentlich Steyr 180 heißt.

Zehn Jahre Arbeit

40 Stück. Rad an Rad, Nase an Nase stehen die 26er aufgereiht in der großen Halle auf dem Hof der Familie Blaimschein vulgo Osterberger und warten auf ihren großen Auftritt. Bei der Jubiläums-Mostkost am 2. Mai ist es so weit (siehe Infokasten). Das ist der Tag, auf den Karl Blaimschein zehn Jahre hingearbeitet hat. Und das ist der Tag, den sich auch sein verstorbener Vater, der gleichnamige Landtagsabgeordnete, so gewünscht hätte, ist Karl Blaimschein überzeugt.

Der hatte ihm das ganze Hobby ja erst eingebrockt. „Er hat diese Traktoren damals in großer Zahl gekauft. Warum, das weiß ich auch nicht“, sagt Blaimschein. Wie viele, das wurde erst nach und nach klar, als nach dem plötzlichen Tod des Vaters immer mehr der Traktoren auf dem Hof auftauchten.

Die waren dann zwar zuhauf, aber schrottplatzreif vorhanden, erzählt Blaimschein. Unzählige Arbeitsstunden steckte er in Privatinitiative in das Aufpolieren der Wracks. Erst wenn eines nach gut 20 Jahren Stillstand noch ansprang, begann er mit dem Restaurieren.

Warum er sich die Arbeit angetan hat, weiß er auch nicht. „Es stand eigentlich nie zur Diskussion, es nicht zu tun“, sagt Gattin Maria. Und weil es so viel Arbeit war, sollen die 26er jetzt nicht verschimmeln. Ein Mal pro Jahr will Karl Blaimschein einen Verein zur Ausfahrt einladen. Den Beginn macht die Feuerwehr St. Marien.

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Artikel Von Renate Schiesser 29. April 2010 - 00:04 Uhr
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