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Die neuen Herren wollen Schloss als regionales Zentrum

ALBERNDORF/GALLNEUKIRCHEN. Eine Sechsköpfige Initiativgruppe aus Gallneukirchen hat das historische Areal erworben.

Die neuen Herren von Riedegg wollen Schloss als regionales Zentrum erhalten

Das mächtige Renaissanceschloss Riedegg in Gallneukirchen hat neue Besitzer. Bild: Weihbold

Zu übersehen ist es nicht, das mächtige Schloss Riedegg nordwestlich von Gallneukirchen. Es wäre aber fast übersehen worden, dass die historische Anlage, die im 17. Jahrhundert aus der alten Burg Riedegg entstand, auch öffentlich zugänglich bleibt.

Dies ist nun aber gesichert. Eine Initiativgruppe um die sechs Gallneukirchner Erwin Brandl, Robert Stadler, Leo Haider, Christian Wiesinger, Reinhard Hartl und Wilhelm Stadler will mit Unterstützung von Kulturpfleger Georg Spiegelfeld das Schloss in Alberndorf erhalten und "behutsam zu einem regionalen Zentrum" ausbauen. Dafür hat die Gruppe das Schloss nun erworben.

Viele Interessenten

Notwendig wurde dieser Schritt dadurch, dass sich die Missionare von Mariannhill, die das Schloss 1936 gekauft hatten, schon vor einiger Zeit zum Verkauf der Liegenschaft entschlossen hatten. Der Grund: Die Erhaltung des Konvents wurde zunehmend schwieriger.

Seither gab es viele Interessenten und Anfragen, wobei die Mehrheit das Areal für private Zwecke nutzen wollte, wie der Alberndorfer Bürgermeister Martin Tanzer (VP) den OÖNachrichten sagte. Da das Schloss Riedegg allerdings für die regionale Identität extrem wichtig sei und es in der Bevölkerung durchaus die Sorge gab, dass mit den Missionaren auch das kirchliche Leben aus dem Schloss verschwinden würde, ist Tanzer nun froh darüber, dass die jetzige Lösung gefunden wurde.

Die Gemeinde, die natürlich ein derartiges Projekt finanziell nie hätte stemmen können, will die neuen Besitzer dabei unterstützen, dass mit Aktivitäten der Charakter eines offenen Hauses bestehen bleibt.

Große Herausforderung

Die neuen Eigentümer wissen um die große wirtschaftliche Herausforderung, die auf sie zukommt, sind aber zuversichtlich, in den nächsten Jahren Konzepte für eine "sanfte und stimmige" wirtschaftliche wie kulturelle Nutzung des Gebäudes zu erarbeiten. Da die Missionare im Schloss bleiben, ist das geistliche und kirchliche Leben gesichert. Zudem ist ein Verein der "Freunde des Schlosses Riedegg" in Planung.

 

Die neuen Herren von Riedegg wollen Schloss als regionales Zentrum erhalten

Die Patres Markus Bucher (l.) und Bernhard Pagitsch (Mitte) mit den neuen Schlossherren Erwin Brandl, Robert Stadler, Leo Haider, Christian Wiesinger, Reinhard Hartl, Wilhelm Stadler und Georg Spiegelfeld (v.l.).

 

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Artikel Reinhold Gruber 15. Dezember 2015 - 00:04 Uhr
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