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"Das ist absurd": Steinkellner hat kein Verständnis für Protest gegen Radweg

LINZ / PUCHENAU. Verkehrslandesrat bedauert Diskussion um die Verlegung des Radweges in Puchenau.

Der Widerstand in Puchenau gegen die Verlegung des Radweges zur Donau werde "langsam absurd". So reagierte Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) auf die Diskussionen in der Gemeinde. Wie berichtet, haben sich vor der morgigen Entscheidung im Gemeinderat Bürgergruppen gegen das Projekt formiert. Der Tenor: Au und Gartenstadt dürfen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Auf OÖN-Anfrage meinte Steinkellner gestern, dass er es sehr bedauere, dass dieses gute und wichtige Projekt an Einzelinteressen zu scheitern drohe. "Wenn jetzt Anrainer sogar gegen einen Radweg sind, dann zeigt dies, wie schwierig es in Zukunft werden wird, überhaupt Projekte dieser Art realisieren zu können."

Steinkellner hofft aber darauf, dass der Puchenauer Gemeinderat am Mittwoch den Grundsatzbeschluss fällt. Demnach würde man ohnedies mit dem Radweg in der ersten und nicht, wie geplant, in der zweiten Unterführung auf den ursprünglichen Radweg neben der B127 wechseln. Das war zwischen Land und Gemeinde zuletzt so ausgemacht worden.

Beschluss oder mehr Stau

Sollte es aber auch dazu nicht kommen, dann wäre die Alternative eine "zehn Monate lange Verengung der B127 auf zwei Fahrstreifen sowie die zeitweise Sperre der Mühlkreisbahnstrecke", die alle Pendler beeinträchtigen würde.

Dies würde dann der Fall sein, wenn die Asfinag im Zug des Baues der Westring-Brücke die Radabfahrten gleich über die Straße führen müsste. Mit einer Verlegung des Radweges zur Donau wäre dies nicht notwendig. Zudem würde dadurch der Donauradweg aufgewertet werden.

Wie mehrfach berichtet, bevorzugt Steinkellner diese Variante, mit der man sich den Ausbau des Radweges zwischen Linz und Wilhering ersparen könnte. Der sei ohnedies wenig attraktiv und schwierig sowie kostenintensiv zu errichten. 

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Artikel (rgr) 21. März 2017 - 00:04 Uhr
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